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BIO HOTELS – Pioniere des grünen Tourismus!

Foto: BIO HOTELS

Studien zeigen, dass immer mehr Reisende bei der Urlaubsplanung Wert auf Nachhaltigkeit legen. Wer seinem grünen Lebensstil im Urlaub und auf Geschäftsreisen treu bleiben möchte, ist in den BIO HOTELS genau richtig. Bereits seit mehr als 20 Jahren steht die nachhaltige Hotelvereinigung für umweltfreundlichen Tourismus und ein konsequent-ökologisches Hotelangebot mit zertifizierter Bio-Qualität und Transparenz. Was heute immer mehr Trend wird, gehört von Anbeginn an zur Kernphilosophie der BIO HOTELS.

100 % zertifizierte BIO HOTELS

Zu Gründungszeiten kannte man die BIO HOTELS vor allem für ihre zertifizierten Bio-Lebensmittel. Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Nachhaltigkeitsaspekte hinzu. Regionale Lieferanten, ausschließlich Bio- und Naturkosmetik, Ökostrom, niedrige CO2-Emissionen und ein umfassendes Ressourcenmanagement sind nur einige der Anforderungen, die heute an die Mitglieder gestellt werden. Um ihren Gästen Transparenz zu garantieren, werden die BIO HOTELS zweimal jährlich durch unabhängige Bio-Kontrollstellen zertifiziert. Mittlerweile gehören rund 70 Häuser in sechs europäischen Ländern zur Gruppe. Ob am Meer, in den Bergen oder in der Stadt: Urlaubende und Business-Reisende werden in folgenden Ländern fündig: Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Slowenien, Griechenland.

Vorreiter beim Klimaschutz

Alle zwei Jahre machen die BIO HOTELS eine CO2-Bilanz, um Einsparungspotentiale aufzudecken und den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. 7,5 kg CO2e entstehen in den BIO HOTELS durchschnittlich pro Übernachtung. Aktuell arbeiten 21 BIO HOTELS klimaneutral, was bedeutet, dass entstandene CO2-Emissionen durch die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen wurden. 26 BIO HOTELS sind klimapositiv, d. h. es wurden doppelt so viele Tonnen CO2e ausgeglichen, als selbst erzeugt wurden. Insgesamt kompensierten die BIO HOTELS 10.672 Tonnen CO2e für 2021/2022. „Wir als BIO HOTELS übernehmen Verantwortung für die Welt, die wir kommenden Generationen hinterlassen. Aus dieser inneren Überzeugung heraus ziehen alle unsere Betriebe an einem Strang“, sagt Marlies Wech, Geschäftsführerin der BIO HOTELS: „Wir arbeiten ständig daran, unsere Emissionswerte zu verringern. Nur so können wir achtsam und zukunftsfähig wirtschaften.“

In den BIO HOTELS werden Gästen folgende Standards geboten:

  • Zertifizierte Bio-Qualität: Die Lebensmittel und Getränke in den BIO HOTELS stammen aus 100 % zertifizierter, biologischer Landwirtschaft.
  • Ökostrom: In den BIO HOTELS wird ausschließlich 100 % Ökostrom aus umweltfreundlichen, erneuerbaren Energien verwendet.
  • Zertifizierte Bio- und Naturkosmetik: Gäste im BIO HOTEL erwartet zertifizierte Bio- und Naturkosmetik nach dem COSMOS Standard.
  • Regionalität: Ob Produkte vom regionalen Bio-Bauern oder Materialien und handwerkliche Dienstleistungen aus der Umgebung – Regionalität und kurze Transportwege haben einen besonders hohen Stellenwert.
  • CO2-Bilanz: Beim Klimaschutz sind die BIO HOTELS branchenweiter Vorreiter.
  • Baubiologie und Naturmaterialien: In den BIO HOTELS wird Wert auf natürliche Zimmerausstattungen und Bettwaren gelegt. Bei Neu- und Umbauten liegt der Fokus auf Baubiologie und ökologischen Materialien.

Entdecken Sie die BIO HOTELS und setzen auch Sie ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit!

Weitere Informationen unter:

BIO HOTELS

Die innovative Hotelvereinigung BIO HOTELS steht für zertifizierte Bio-Qualität und zählt zu den branchenweiten Vorreitern bei den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Was rund 70 BIO HOTELS verbindet, ist die Überzeugung für eine nachhaltige Lebensweise. Die BIO HOTELS stehen für Achtsamkeit und neue Visionen, was zukunftsfähiges Wirtschaften anbelangt. Wer seinem nachhaltigen Lebensstil auch im Urlaub, bei Tagungen und Feiern treu bleiben möchte, ist hier genau richtig. www.biohotels.info

Verein BIO HOTELS
Sachsengasse 81a
6465 – Nassereith
Österreich 

[email protected]

Tel.: +43 5265 5099

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Bildnachweis: BIO HOTELS

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Ich kämpfe für nachhaltige Lieferketten

Entwicklungsminister setzt sich für verantwortungsvollen Lebensstil ein.

Nachhaltig leben in einer globalisierten Welt, ohne Natur und Mensch auszubeuten: Das ist die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Denn unser Wohlstand wird viel zu oft mit der Not anderer erkauft. 

Dr. Gerd Müller

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Das fängt morgens beim Duschen an: Fast jedes Shampoo enthält Palmöl. Für die riesigen Plantagen werden Regenwälder in Indonesien und Malaysia abgeholzt. Weltweit alle vier Sekunden die Größe eines Fußballfelds. Elf Prozent der CO2-Emissionen gehen auf Waldzerstörung zurück!

Das geht beim Anziehen weiter: 90 Prozent unserer Kleidung stammt aus Südostasien. Häufig bedeutet das 16-Stunden-Schichten in stickigen Fabriken, Kündigung bei Schwangerschaft oder Krankheit und Hungerlöhne.

Unser Wohlstand wird viel zu oft mit der Not anderer erkauft.

Oder beim Frühstück: Auf vielen Kaffee-Plantagen müssen Kinder schuften. Ein Kilo Kaffee kostet in Deutschland zehn bis zwölf Euro. Nur 50 Cent kommen davon bei den Bauern an. Davon können die Familien nicht leben! Deshalb müssen die Kinder mitarbeiten, allein in Westafrika 2,3 Millionen.

Die Aufzählung ließe sich beliebig fortführen: In unseren Handys, E-Bikes und Autos steckt Kobalt. 60 Prozent stammen aus dem Kongo, wo in illegalen Minen Zwangsarbeit und Umweltzerstörungen an der Tagesordnung sind. Zurecht würden wir solche Bedingungen in Europa niemals akzeptieren. Warum anderswo?

Deswegen kämpfe ich für nachhaltige Lieferketten. Wir haben in Europa mit die höchsten Standards und profitieren davon, dass Generationen vor uns für Arbeitsrechte und Umweltschutz gestritten haben. Nun sind wir gefordert, soziale und ökologische Mindeststandards weltweit durchzusetzen, besonders das Verbot von Kinderarbeit. Nachhaltig zu konsumieren, ist dabei ein wichtiger erster Schritt. Beim Kleiderkauf können Sie zum Beispiel auf den Grünen Knopf achten – das staatliche Siegel für sozial und ökologisch hergestellte Textilien.

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