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Für mehr Klimaschutz jetzt den Hebel für erneuerbare Energien umlegen

Foto: Karsten Würth via Unsplash

Die durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgelöste Überarbeitung des Klimaschutzgesetzes mit ambitionierteren Klimazielen kommt der Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele näher. Doch damit das Klimaschutzgesetz keine leere Hülle bleibt, müssen den Zielen nun auch effiziente klimapolitische Maßnahmen folgen.

Dr. Simone Peter

Präsidentin Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE) 

Vor allem die Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft müssen jetzt so gestellt werden, dass die Dekarbonisierung schneller voranschreitet. Hier haben die Umstände der Corona-Pandemie zeitweise bereits die Entwicklung der Zukunft vorgezogen: mit einer Abnahme der fossilen Stromerzeugung zugunsten der Erneuerbaren und geringeren Stromverbräuchen.

Nun geht es darum, mit den richtigen Konzepten die Energiewende in allen Sektoren – neben Strom auch Wärme, Mobilität und Industrie – voranzubringen und dabei Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung sicherzustellen. Gerade für den Mittelstand, aber auch für das Handwerk und zahlreiche Industrieunternehmen kann daraus ein echtes Konjunkturprogramm werden.

Es gilt, die gesamte Wertschöpfungskette – von der Entwicklung über die Herstellung bis zur Wiederverwertung – am Standort Deutschland zu realisieren. Grundvoraussetzung für eine umfassende Transformation ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis zum Jahr 2030 muss mindestens ein Anteil von 44 Prozent am Endenergieverbrauch erzielt werden, um die angestrebte Minderung der Treibhausgase von 65 Prozent zu erreichen. Für den Stromsektor bedeutet das ein Anteil von 77 Prozent am Bruttostrombedarf. Dafür müssen Ausbaumengen und -pfade für Erneuerbare im Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich nach oben angepasst, Hemmnisse beseitigt, Flächen und Genehmigungen bereitgestellt werden und die fossile Energieerzeugung muss schneller und umfassender reduziert werden.

Die im Herbst neu gewählte Bundesregierung muss sich auch der Neuausrichtung des Strommarkts auf erneuerbare Energien widmen und die Kopplung der Sektoren voranbringen – von der Elektromobilität über Wärmepumpen bis hin zu grünem Wasserstoff. So kann die nachhaltige Transformation der Wirtschaft mit Klimaschutz und der Stärkung regionaler Wertschöpfung Hand in Hand gehen.

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Weitere Informationen unter finden Sie unter bee-ev.de.

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Wienerberger setzt Nachhaltigkeitsprogramm fort


Der führende Anbieter von smarten Lösungen für die gesamte Gebäudehülle und Infrastruktur baut mit seinem „Nachhaltigkeitsprogramm 2023“ auf erzielte Erfolge auf und verstärkt den „grünen“ Trend der Unternehmensgruppe weltweit.

Environmental, Social and Governance: Hinter diesen drei Schlagworten verbirgt sich der Bogen, den ein modernes Nachhaltigkeitsmanagement über die unterschiedlichen Bereiche eines Unternehmens spannen muss, um klimafreundliche Effekte erzielen zu können. Der österreichische Baukonzern Wienerberger hat hier bereits mit seinem Nachhaltigkeitsprogramm 2020 sehr gute Erfahrungen gemacht. Nun legt der Branchenriese mit dem Nachhaltigkeitsprogramm 2023 den nächsten Schritt vor – mit umso ambitionierteren Zielen. „Das Nachhaltigkeitsprogramm 2023 ist die wesentliche Grundlage unserer ESG-Strategie. Wir reagieren damit, gestärkt durch die Erfahrungen aus dem Programm 2020, auf veränderte ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Anforderungen“, erläutert Wienerberger-CEO Heimo Scheuch.

So sollen die CO2-Emissionen der Gruppe bis 2023 um weitere 15 Prozent gesenkt werden, zudem sollen alle neuen Produkte zu 100 Prozent wiederverwend- und recycelbar sein. Zusätzlich lanciert das Unternehmen ein Biodiversitätsprogramm für alle seine Standorte. Diese Anstrengungen unternimmt Wienerberger, um den wertschaffenden Wachstumskurs in den kommenden Jahren fortsetzen.

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Es handelt sich auch um einen wichtigen Baustein, um das gruppenweite Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Dazu braucht es eine Dekarbonisierung der Produktionsprozesse, ein innovatives Produktportfolio und neue Technologien. Hier kommt die Trilogie „Environmental, Social and Governance“ (ESG) wieder zum Tragen: Die ESG-Kriterien werden gruppenweit entlang der Wertschöpfungskette angewandt und streng geprüft.Erreicht werden können die Ziele nur, wenn in den unterschiedlichen Bereichen jeweils Fortschritte erzielt werden. Daher investiert Wienerberger 60 Mio. Euro jährlich in Forschung und Entwicklung, innovative Prozesse und neue Produkte, um die nötigen Entwicklungen in Richtung Klimaneutralität dauerhaft und nachhaltig zu fördern. „Mit innovativen Produkten und Systemen sowie einem gruppenweiten Commitment wollen wir zukunftsweisende Lösungen zur Dekarbonisierung erarbeiten und die Kreislaufwirtschaft und Biodiversität fördern“, zeigt sich Scheuch entschlossen. In der Beschaffung wird der Anteil an Sekundärrohstoffen weiter ausgebaut, Transporte werden mit dem gruppenweiten Supply Management optimiert. Aufgelassene Abbaustätten werden rekultiviert und renaturiert oder für die Nachnutzung bereitgestellt.

Neben den klima- und umweltrelevanten Maßnahmen legt die Gruppe auch Wert auf die Handlungsfelder Mitarbeiter(innen) sowie Unternehmensethik und soziale Auswirkungen. Wienerberger will daher auch bis 2023 den Frauenanteil im Senior Management-Bereich auf 15 Prozent steigern. Zudem wird das Lieferant(inn)enmanagement im Hinblick auf Digitalisierung und ESG-Kriterien kontinuierlich weiterentwickelt, wozu auch die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung gehören. Überprüft wird das im Rahmen des gruppenweiten Supplier Code of Conducts mit eigenen Lieferant(inn)enaudits sowie monatlichen Lieferant(inn)enscans. „Die Klimakrise ist ein Faktum und nur mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen können wir eine lebenswerte Zukunft gestalten“, erläutert Heimo Scheuch den Weg der Wienerberger-Gruppe.

Wienerberger Gruppe

Die Wienerberger Gruppe ist ein international führender Anbieter von smarten Lösungen für die gesamte Gebäudehülle und Infrastruktur. Wienerberger ist der größte Ziegelproduzent (Porotherm, Terca) weltweit und Marktführer bei Tondachziegeln (Koramic, Tondach) in Europa sowie bei Betonflächenbefestigungen (Semmelrock) in Osteuropa. Bei Rohrsystemen (Steinzeugrohre der Marke Steinzeug-Keramo und Kunststoffrohre der Marke Pipelife) zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in Europa. Mit gruppenweit 197 Produktionsstandorten erwirtschaftete Wienerberger im Jahr 2020 einen Umsatz von 3,4 Mrd. € und ein bereinigtes EBITDA von 566 Mio. €.  

Rückfragehinweis

Claudia Hajdinyak, Head of Corporate Communications Wienerberger AG +43 664 828 31 83 | [email protected] 

Christine Vieira Paschoalique, Head of Corporate Sustainability Wienerberger AG +43 1 601 92 – 10180 | [email protected]

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