Home » TIERWOHL » Stubentiger jammern nicht – für Katzenhalter oft ein Problem
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Immer mehr Menschen begeistern sich für elegante Fellnasen und freche Stubentiger. Schon über 15 Millionen Kater und Katzen haben heute ihren festen Platz in den Wohnstuben und Herzen der Deutschen – Tendenz steigend. Beliebt sind Miez und Maunz wegen ihrer meist rätselhaften, die Fantasie anregenden Aura und wegen des oft – zumindest zeitweise – verschmusten Charakters. Bekanntlich sind Katzen auch bedeutend selbständiger und das heißt pflegeleichter als zum Beispiel Hunde. Doch wer glaubt, dass Katzen deshalb weniger krankheitsanfällig wären als andere Haustiere, der geht den evolutionär entwickelten „Tricks“ der kleinen Raubtiere auf den Leim. Die in der Entwicklung ihrer Art noch ziemlich „wilden“ Katzen zeigen nur nach außen hin seltener Schwäche als bereits deutlicher domestizierte Haustiere. Sie behalten ihre Krankheiten gewissermaßen lieber für sich, um vor Konkurrenten oder Feinden weiterhin stark zu erscheinen. 

Für Katzenbesitzer entsteht daraus die Schwierigkeit, dass sie Krankheiten ihres kleinen Lieblings manchmal lange übersehen. Hier einige typische Signale, durch die häufige Erkrankungen frühzeitig wahrnehmbar sind. Tierarzt Dr. med. vet. Andreas Seide aus Bremen erklärt, welche Erkrankungen dahinterstecken könnten und gibt Ernährungstipps, wie Sie die Gesundheit Ihres geliebten Haustiers dauerhaft unterstützen können.

Signal: Die Katze wirkt im Wachzustand viel müder als sonst und zeigt weniger Aktivität. Sie schläft auch deutlich mehr. Außerdem trinkt sie sehr viel und sucht das Katzenklo häufiger auf. 

Dr. Seide: „Dies können Symptome einer Nierenerkrankung sein. Gerade bei älteren Katzen – ab etwa acht bis zehn Jahren – kommen Einschränkungen der Funktionsfähigkeiten der Nieren relativ häufig vor. Jede dritte ältere Katze ist davon betroffen. Treten die beschriebenen Symptome über mehrere Tage hinweg unvermindert stark auf, sollte man zum Tierarzt gehen. Die Abklärung potenziell behandelbarer Ursachen erfolgt durch eine Blut- und Harnuntersuchung. Auch eine regelmäßige Blutdruckkontrolle ist sinnvoll. Eine gute Entscheidung ist es auch, die Ernährung entsprechend anzupassen. Die eiweiß- und phosphatreduzierten Nierenschonkostprodukte Kattovit Niere/Renal helfen den Katzen dabei, trotz veränderter Organsituation weiter ein artgerechtes Leben zu führen.“

Signal: Die Katze sucht das Katzenklo häufiger auf als sonst. Das Urinieren scheint für sie schwieriger zu sein als sonst. Im Urin zeigen sich Spuren von Blut. 

Dr. Seide: „Dies kann auf eine Erkrankung der unteren Harnwege und insbesondere auf Harnsteine/-kristalle (z.B. Struvit, Oxalat) hinweisen. Ältere Tiere sind davon häufiger betroffen, aber auch jüngere Katzen mit Übergewicht – insbesondere Wohnungskatzen – leiden manchmal darunter. Allerdings lässt sich bei mehr als der Hälfte der betroffenen Katzen keine spezifische Ursache ermitteln. Die Behandlung durch einen Tierarzt lässt sich auch hier durch spezielle Ernährung unterstützen. Zu nennen sind insbesondere die magnesiumreduzierten Produkte von Kattovit Urinary. Eines davon, der Kattovit Urinary-Drink, fördert speziell den Flüssigkeitsumsatz des Tieres, besonders wichtig bei Blasen- und Harnwegserkrankungen.“

Signal: Die Katze vermittelt insgesamt einen zunehmend passiven, teilnahmslosen Eindruck. Sie geht auch seltener zum Fressnapf.

Dr. Seide: „Dies kann auf eine ganze Reihe von möglichen Erkrankungen hinweisen, angefangen bei Problemen mit Zähnen oder Zahnfleisch – vielleicht ist eine Zahnsteinentfernung oder auch eine Zahnextraktion notwendig. Oder aber es handelt sich um eine Erkrankung der Leber, die durch eine Vergiftung, eine Infektion, durch Übergewicht oder ein organisches Problem ausgelöst sein mag. Denkbar ist außerdem Diabetes, unter der Katzen genauso wie Menschen leiden. Besonders betroffen sind Katzen über zehn Jahre, kastrierte Kater und übergewichtige Tiere. Die Zahl an Diabetes erkrankter Katzen, die zu 70 Prozent übergewichtig sind, hat sich in den letzten 10 Jahren nahezu verdoppelt. Hier empfehlen sich Produkte der Reihe Kattovit Diabetes, zuckerfreie Vollnahrung mit reduziertem Fett- und Energiegehalt. Unterstützt wird diese Diäternährung durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen im Futter, die die Verweildauer der Nährstoffe im Darm verlängern und so Schwankungen beim Zuckerbedarf nachhaltig ausgleichen können.“    

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Die Impfung selbst kann jedoch auch ein belastendes Ereignis darstellen. Dies ist der Grund, warum neben dem Schutz durch den Impfstoff auch die Applikationsart vermehrt in den Fokus rückt. Neben der klassischen, nadelbasierten Impfung in den Muskel gewinnt in den letzten Jahren die sogenannte „intradermale Impfung“, also eine Verabreichung des Impfstoffs in die Haut, zunehmend an Bedeutung. Die Idee hinter dieser Technik ist jedoch nicht neu. Die Ursprünge der intradermalen Impfung gehen dabei auf die Erfindung der Impfung selbst zurück. Ende des 18. Jahrhunderts immunisierte Edward Jenner erstmals einen achtjährigen Jungen mit Kuhpocken, um ihn gegen die humanen Pocken zu schützen. Dies tat Jenner, indem er dem Jungen infektiöses Material in die angeritzte Haut rieb. Jenner „impfte“ seinen Patienten in die Haut, also intradermal. Eine Impfung in die Haut ist sehr wirksam, da die Haut als das größte Immunorgan darauf ausgelegt ist, den Körper gegen Erreger zu schützen und wirksame Immunantworten auszubilden.

Besonders in der Schweinehaltung macht man sich das Prinzip der intradermalen Impfung nun zunutze. Hierbei kommen moderne Applikatoren zum Einsatz, mit deren Hilfe Impfstoffe durch einen definierten Druck gezielt in die Haut verabreicht werden (siehe Grafik). Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der intradermalen Impfung keine Nadel mehr benötigt wird. Auf diese Weise ist die Impfung weniger invasiv, hygienischer und führt zu weniger Stress und Schmerzen beim Tier. Insgesamt handelt es sich bei der intradermalen Impfung um ein innovatives und schonendes Verfahren, welches eine sichere Art der Impfung sowohl für das Tier als auch für den Anwender darstellt.

Doch nicht nur in der Schweinehaltung sind in den vergangenen Jahren Innovationen erzielt worden. Im Bereich der Wiederkäuergesundheit wurden zum Beispiel Impfstoffe gegen Euterentzündungen, die sogenannte Mastitis, entwickelt. Diese sehr schmerzhafte, in der Regel durch Bakterien verursachte Erkrankung führt als eine der häufigsten Erkrankungen der Milchkuh nicht nur zu einem intensiven Einsatz von Antibiotika, sondern beeinträchtigt das Wohlergehen der Tiere in einem nicht unerheblichen Maß. Durch die vorbeugende Impfung gegen drei der wichtigsten Erreger der Euterentzündung (Escherichia coli, Streptococcus uberis und Staphylococcus aureus) wird nicht nur das Tier, sondern auch unsere Umwelt wirksam geschützt.

Impfstoff-Applikation in die Haut. Die Dermis repräsentiert einen exzellenten Applikationsort für Impfstoffe mit einer Vielzahl von anwesenden Dendritischen Zellen, Lymphgefäßen und Blutgefäßen.

Moderne Impfstoffe können dazu beitragen, Tiere gesund zu erhalten und somit die notwendigen Behandlungen zu reduzieren. Besonders in der heutigen Zeit, in der der Einsatz von Antibiotika stetig reduziert werden soll, um die Bildung von Resistenzen zu verringern, kommt den Impfstoffen eine Schlüsselrolle zu. Der Einsatz von Impfstoffen auf landwirtschaftlichen Betrieben hilft nicht nur dabei, Antibiotikamengen zu reduzieren, sondern auch, unnötiges Leid der Tiere zu verhindern.

HIPRA ist ein forschendes Pharmaunternehmen, das sich auf präventive Lösungen in der Tiergesundheit spezialisiert hat. Mit mehr als einem halben Jahrhundert an Erfahrung sind wir schon immer ein Vorreiter des Wandels gewesen. HIPRA steht mit ihren Werten „Exzellenz, Optimismus und Glaubwürdigkeit“ für eine fortwährende Innovation mit dem Ziel, Lösungen zur Verbesserung der Gesundheit von Mensch und Tier zu entwickeln und auf diese Weise Verantwortung für die Gesellschaft und unsere Umwelt zu übernehmen. Dies wurde durch den kürzlich neu hinzugekommenen Geschäftsbereich Humangesundheit (Human Health) und der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs eindrucksvoll bewiesen.

Die Zukunft liegt in der Prävention – diese Vision prägt unser Denken und Handeln bei HIPRA.

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