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Ein sicheres Zuhause für Weihnachtsgans Fibi

Foto: Deutsches Tierschutzbüro e.V.

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion, gelang es, in einem der größten Gänsemastbetriebe Deutschlands Gans Fibi und ein weiteres Tier zu befreien. In dieser Anlage werden jährlich etwa 18.000 Gänse gemästet, um insbesondere an Feiertagen wie Weihnachten als Gänsebraten zu enden.

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 12,5 Millionen Gänse gegessen. Die meisten dieser Tiere stammen aus Polen oder Ungarn, wo das Stopfen und Rupfen lebender Tiere noch erlaubt ist. Das Fleisch dieser Tiere darf legal in Deutschland verkauft werden. Doch auch den in Deutschland gemästeten Tieren geht es nicht besser, da es auch hier keine gesetzlichen Haltungsverordnungen gibt.

Zu wissen, dass die kranken Tiere sich selbst überlassen werden und leiden, bricht mir schon beim Gedanken daran das Herz.

Fibi wurde aus einer sogenannten „Krankenbucht”, in der verletzte oder erkrankte Tiere von den anderen separiert werden, gerettet. Jedoch ist es so, dass diese Tiere in der Regel nicht ausreichend oder gar nicht tierärztlich versorgt, sondern lediglich ausgesondert und dann nicht weiter beachtet werden. Dies zeichnete sich auch in der besagten Mastanlage ab, wo die Aktivist*innen mit Schrecken feststellen mussten, dass kranke oder verletzte Gänse dahinvegetierten und unter Schmerzen ausharrten, ohne die nötige medizinische Versorgung zu erhalten.

Die Retter des Deutschen Tierschutzbüro e. V., brachten die Gänse auf einen wundervollen Lebenshof, wo bereits viele andere gerettete Tiere ein glückliches und sicheres Zuhause bekommen hatten. Die ersten Wochen nach der Rettung verbrachte Fibi zur Beobachtung in Quarantäne. Nun ist sie zu den anderen Gänsen auf dem Lebens-hof umgezogen. Hier wird sie ein Leben lang liebevoll umsorgt und muss nichts befürchten.

„Inzwischen haben sich die beiden gut in ihrem schönen Zuhause eingelebt und wir sind sehr froh, dass Fibi und ihr Freund vor ihrem tragischen Tod im Schlachthof bewahrt werden konnten! Sicher ist, dass wir alles tun werden, um den beiden ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen“, so Lisa Wilhelm.

Werden Sie jetzt Pate!

Gans Fibi und weitere gerettete Tiere suchen Paten, die ihr Leben in Freiheit unterstützen. Weitere Infos dazu auf www.tier-patenschaft.de.

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Innovation und Prävention für eine nachhaltige Tiergesundheit

Die Impfung selbst kann jedoch auch ein belastendes Ereignis darstellen. Dies ist der Grund, warum neben dem Schutz durch den Impfstoff auch die Applikationsart vermehrt in den Fokus rückt. Neben der klassischen, nadelbasierten Impfung in den Muskel gewinnt in den letzten Jahren die sogenannte „intradermale Impfung“, also eine Verabreichung des Impfstoffs in die Haut, zunehmend an Bedeutung. Die Idee hinter dieser Technik ist jedoch nicht neu. Die Ursprünge der intradermalen Impfung gehen dabei auf die Erfindung der Impfung selbst zurück. Ende des 18. Jahrhunderts immunisierte Edward Jenner erstmals einen achtjährigen Jungen mit Kuhpocken, um ihn gegen die humanen Pocken zu schützen. Dies tat Jenner, indem er dem Jungen infektiöses Material in die angeritzte Haut rieb. Jenner „impfte“ seinen Patienten in die Haut, also intradermal. Eine Impfung in die Haut ist sehr wirksam, da die Haut als das größte Immunorgan darauf ausgelegt ist, den Körper gegen Erreger zu schützen und wirksame Immunantworten auszubilden.

Besonders in der Schweinehaltung macht man sich das Prinzip der intradermalen Impfung nun zunutze. Hierbei kommen moderne Applikatoren zum Einsatz, mit deren Hilfe Impfstoffe durch einen definierten Druck gezielt in die Haut verabreicht werden (siehe Grafik). Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der intradermalen Impfung keine Nadel mehr benötigt wird. Auf diese Weise ist die Impfung weniger invasiv, hygienischer und führt zu weniger Stress und Schmerzen beim Tier. Insgesamt handelt es sich bei der intradermalen Impfung um ein innovatives und schonendes Verfahren, welches eine sichere Art der Impfung sowohl für das Tier als auch für den Anwender darstellt.

Doch nicht nur in der Schweinehaltung sind in den vergangenen Jahren Innovationen erzielt worden. Im Bereich der Wiederkäuergesundheit wurden zum Beispiel Impfstoffe gegen Euterentzündungen, die sogenannte Mastitis, entwickelt. Diese sehr schmerzhafte, in der Regel durch Bakterien verursachte Erkrankung führt als eine der häufigsten Erkrankungen der Milchkuh nicht nur zu einem intensiven Einsatz von Antibiotika, sondern beeinträchtigt das Wohlergehen der Tiere in einem nicht unerheblichen Maß. Durch die vorbeugende Impfung gegen drei der wichtigsten Erreger der Euterentzündung (Escherichia coli, Streptococcus uberis und Staphylococcus aureus) wird nicht nur das Tier, sondern auch unsere Umwelt wirksam geschützt.

Impfstoff-Applikation in die Haut. Die Dermis repräsentiert einen exzellenten Applikationsort für Impfstoffe mit einer Vielzahl von anwesenden Dendritischen Zellen, Lymphgefäßen und Blutgefäßen.

Moderne Impfstoffe können dazu beitragen, Tiere gesund zu erhalten und somit die notwendigen Behandlungen zu reduzieren. Besonders in der heutigen Zeit, in der der Einsatz von Antibiotika stetig reduziert werden soll, um die Bildung von Resistenzen zu verringern, kommt den Impfstoffen eine Schlüsselrolle zu. Der Einsatz von Impfstoffen auf landwirtschaftlichen Betrieben hilft nicht nur dabei, Antibiotikamengen zu reduzieren, sondern auch, unnötiges Leid der Tiere zu verhindern.

HIPRA ist ein forschendes Pharmaunternehmen, das sich auf präventive Lösungen in der Tiergesundheit spezialisiert hat. Mit mehr als einem halben Jahrhundert an Erfahrung sind wir schon immer ein Vorreiter des Wandels gewesen. HIPRA steht mit ihren Werten „Exzellenz, Optimismus und Glaubwürdigkeit“ für eine fortwährende Innovation mit dem Ziel, Lösungen zur Verbesserung der Gesundheit von Mensch und Tier zu entwickeln und auf diese Weise Verantwortung für die Gesellschaft und unsere Umwelt zu übernehmen. Dies wurde durch den kürzlich neu hinzugekommenen Geschäftsbereich Humangesundheit (Human Health) und der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs eindrucksvoll bewiesen.

Die Zukunft liegt in der Prävention – diese Vision prägt unser Denken und Handeln bei HIPRA.

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