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Wer kann ihr schon widerstehen, der süßen Verführung? Wenn es in der Küche nach frischem Gebäck duftet, läuft uns allen das Wasser im Munde zusammen. Süßes schmeichelt der Seele und tut einfach gut. Mit ein paar Tricks ist es dabei ganz einfach, sich für die Tiere in der Landwirtschaft starkzumachen. 


Betörender Duft zu allen Gelegenheiten – Kuchen bringen Menschen aller Generationen zusammen, verzaubern unsere Geschmacksknospen und sind mit zahlreichen Erinnerungen verbunden. Ob es das wohlgehütete Familienrezept, der zeitlose Klassiker oder die neueste, gerade angesagte Trendkreation ist, ein Fest oder Geburtstag ohne Torten und Cupcakes ist für die meisten Menschen völlig undenkbar.

Tierliebe fängt beim Essen an

Bis heute ist es für die meisten Menschen selbstverständlich, beim Backen tierische Zutaten zu verwenden. Schließlich sind die Rezepte erprobt und das Ergebnis schmeckt einfach köstlich. Jeder hat mindestens einen Lieblingskuchen und freut sich jedes Jahr erneut auf die traditionellen Weihnachtsplätzchen – und genau das soll auch so bleiben. Aber tatsächlich gibt es heute genügend Gründe, den Konsum tierischer Produkte zu hinterfragen. Denn genau jetzt in diesem Moment leiden Milliarden Tiere, verschwinden Arten und ächzt die Erde unter unserem Raubbau an der Natur. Unsere Ernährungs- und Lebensweise hat direkte Auswirkungen auf die Tiere sowie Menschen weltweit, die Umwelt, das Klima, die globalen Ressourcen und die gesamte biologische Vielfalt. In der heutigen Produktion unserer Lebensmittel liegen die größten Tierschutzprobleme unserer Zeit. Eier, Milch, Käse, Fleisch und Fisch sind nicht nur Lebensmittel. Es sind Teile oder Produkte von Tieren, die einmal geatmet, deren Herzen geschlagen haben – und das in einem System, das ihre Bedürfnisse völlig missachtet. Dabei liegt es in der Macht jedes Einzelnen, etwas dagegen zu tun und ein Zeichen zu setzen – durch einzelne vegane Mahlzeiten oder eine gänzlich pflanzliche Lebensweise. Denn Tierschutz beginnt in unserem Alltag und Tierliebe fängt beim Essen an.

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Weil jede Mahlzeit zählt

Auf pflanzliche statt tierische Zutaten zu setzen, bedeutet nicht, auf kulinarische Vielfalt oder Geschmackserlebnisse zu verzichten. Im Gegenteil: Neben unzähligen herzhaften Gerichten sind auch Kuchen und Torten im Handumdrehen ohne tierische Zutaten zubereitet. Denn so vielfältig wie die Rezeptkreationen sind auch die pflanzlichen Alternativen für Milch, Sahne, Butter und Ei. Von Hafer-, Soja- und Mandel- über Reis- und Cashew- bis hin zu Kokos- oder Haselnussdrinks – die pflanzlichen Milchalternativen bestechen allein schon durch ihre Bandbreite. Unabhängig von der individuellen Geschmacksnote eignen sie sich durch die Bank weg wunderbar als Milchersatz in Kaffee oder im Müsli und ersetzen die Kuhmilch im Kuchenteig einwandfrei. Darüber hinaus gibt es verschiedene Barista-Editionen, die sich wunderbar aufschäumen lassen und so auch den Cappuccino oder Latte macchiato völlig tierleidfrei auf die Kaffeetafel bringen. Ergänzt wird die Drinkpalette durch Sahnealternativen, die sich wunderbar für Cremes und den Teig oder – wenn sie als aufschlagbar gekennzeichnet sind – als Sahnehaube für den Kuchen eignen. Auch vegane Margarine gibt es in zahlreichen Varianten, und eingeweichte Leinsamen, Fruchtmus, Sojamehl oder Ei-Ersatzpulver ersetzen die Eier im Kuchenteig tadellos. Es gibt heute keinen Grund mehr, die pflanzlichen Produkte nicht einfach mal auszuprobieren. Es ist an der Zeit, dass jeder zumindest einmal darüber nachdenkt, ob es denn wirklich immer das Ei oder die Kuhmilch sein muss und ob ein Kuchen, den jeder im Handumdrehen auch vegan zubereiten kann, es wirklich wert ist, dass dafür Tiere leiden und sterben müssen. Für uns ist es doch ein Leichtes, mal etwas Neues auszuprobieren, die so beliebten alten Rezepte kreativ abzuwandeln und einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu wagen. Für die Tiere geht es um ihr Leben.

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