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„Die »Ökospinner« von einst sind die Rollenmodelle von heute, denn sie wissen bereits, wie Transformation geht. Dafür braucht es ein starkes Netzwerk, einen dynamischen Mix aus Start-ups und etablierten Unternehmen. Eine Heimat für den progressiven Mittelstand, für grüne Start-ups genauso wie für Sozialunternehmen”

Und dafür, so Eckart von Hirschhausen weiter in seiner Laudatio im Rahmen des 30-jährigen BNW-Jubiläums, dürfen der BNW und seine Mitglieder sich feiern lassen.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft BNW e.V. ist seit 1992 das starke Netzwerk für die progressiven Unternehmen, die Nachhaltigkeit im Kerngeschäft verankert haben.

Bei der Gründung des BNW waren die nachhaltig denkenden und handelnden Unternehmer:innen noch die Exoten in Wirtschaft und Politik. Die Pionierarbeit zahlt sich heute aus: In einer Zeit, in der andere in der Wirtschaft die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit gerade erst entdecken, hat der BNW 30 Jahre lang Erfahrungen und Expertise aufbauen können.

Der BNW ist branchenübergreifend und praxisnah. Bundesweit vertritt der Verband aktuell mehr als 600 Mitgliedsunternehmen und vereint damit eine jahrzehntelange Expertise in allen Bereichen des nachhaltigen Wirtschaftens. Diese Besonderheit macht den BNW aus und so haben sich Vorstandsmitglieder, Geschäftsführung und Expert:innen aus dem Verband zu authentischen Gesprächspartner:innen für die sozial-ökologische Transformation etabliert. In zentralen Beiräten der Bundesregierung und Ministerien verankern sie die Positionen der Nachhaltigen Wirtschaft im politischen Diskurs und setzen sich für faire politische Rahmenbedingungen für sozial-ökologisches Wirtschaften ein.

Der Vereinszweck ist heute wie damals die Förderung des Klima- und Umweltschutzes, insbesondere durch Förderung von ökologischem, sozialem und innovativem Wirtschaften.

Diesem Ziel haben sich Nachhaltigkeitspioniere wie VAUDE, HiPP, Werner & Mertz und Weleda sowie große Unternehmen wie Remondis, Vaillant oder die Zurich Versicherung genauso angeschlossen wie grüne Start-ups und Social Entrepreneurs wie ecosia, Lemonaid oder einhorn.

Das Wirtschaftssystem der Zukunft muss Klima- und Umweltschutz konsequent mitdenken. Vielen jungen Gründer:innen ist das bewusst – und sie bieten schon heute die Lösungen für morgen an.

Laut WEtell Gründerin und BNW-Vorständin Alma Spribille

Diese Lösungen sichtbar machen und die zukunftsorientierten Unternehmen stärken – nach innen wie nach außen – das ist die Mission des Verbandes.

Drei Säulen für eine Mission

Neben der politischen Arbeit bietet der BNW seinen Mitgliedern in der Netzwerk- und Projektarbeit Raum für Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch und Inspiration zu unterschiedlichen Themen für die sozial-ökologische Transformation des Wirtschaftens.

Im Rahmen des Projekts „Purpose- und gemeinwohlorientiertes Wirtschaften für mehr Resilienz in Krisensituationen“ beispielsweise zeigt der BNW praxisnahe Maßnahmen und Lösungen zu den Themen Postwachstum, Suffizienz, Purpose- und Gemeinwohlorientierung auf.

Gefördert durch das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ist im Projekt ein umfassender Wissens-Schatz an Interviews, Podcasts, Videos und Webinaren entstanden, wo Expert:innen und Unternehmer:innen konkrete Ideen und Lösungen der zukunftsorientierten Wirtschaft vorstellen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurde zudem der kollaborative ‚Purpose Canvas‘ entwickelt, womit Unternehmen konkrete Schritte zu Purpose- und Gemeinwohlorientierung ableiten können.

Gemeinsam haben all diese Ansätze und Unternehmer:innen, dass sie ihre gesellschaftliche, sozial-ökologische Verantwortung des Wirtschaftens ernst nehmen und ganzheitlich denken. Ganzheitliches Wirtschaften auf strategischer und operativer Ebene nimmt die gesamte Wertschöpfung in den Blick. 

Diese Herangehensweise ist zentral, denn: der Wohlstand der Industriegesellschaften fußt auf dem Verbrauch endlicher Ressourcen – nach der Logik »Take, Make, Use, Lose«.

Dabei werden nicht nur fatale Folgeschäden ignoriert, sondern zugleich ein beachtliches ökonomisches und ökologisches Potenzial verschenkt. Bei der Entwicklung eines zirkulären Wirtschaftssystems bietet die Entwicklung von Kooperationen und Netzwerken ein besonderes Potenzial.

Um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, ist eine weitreichende Transformation der Wirtschaft zu einer Circular Economy erforderlich.

sagt Dr. Volker Berding, Leiter des DBU-Referats Ressourcenmanagement. „Mit den circular hubs schafft der Bundesverband für nachhaltige Wirtschaft eine offene Wissens- und Netzwerkplattform für die Kreislaufwirtschaft. Innovative KMUs, Start-ups und relevante Akteure und Akteurinnen können sich vernetzen. So werden aus Einzelkämpfer:innen Partner“, unterstreicht Berding weiter. Mit der Förderinitiative DBUcirconomy unterstützt die DBU Projekte, die sich für den zirkulären Umbau hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft einsetzen – wie auch die BNW circular hubs.

Die Relevanz der zirkulären Transformation für den Klimaschutz hat der BNW u.a. 2021 mit dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE) in einer gemeinsamen Forderung nach einem Sofortprogramm Kreislaufwirtschaft verdeutlicht. Zum Start der circular hubs betont BNW-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter besonders die Kraft der Kooperation:

Ein einzelnes Unternehmen ergibt noch keine Kreislaufwirtschaft – Für eine nachhaltig-zirkuläre Transformation unseres Wirtschaftssystems müssen wir ganzheitlich und branchen-übergreifend denken

“Mit den circular hubs öffnen wir Räume für Austausch und Innovation für KMU – und tragen dazu bei, eine echte Kreislaufwirtschaft zu etablieren.”

Ziel der circular hubs ist es, allen Unternehmen und Akteuren Teilhabe und Mitgestaltung an der zirkulären Transformation zu ermöglichen. Zentral dafür sind neben digitalen Angeboten auch regionale Anlaufstellen, wofür der BNW starke Partner als Mit-Initiator:innen gewinnen konnte. Gemeinsam werden im Rahmen der circular hubs unterschiedliche Formate entwickelt und angeboten.

In den circular hubs

  • wird vorhandenes Wissen gebündelt branchenübergreifender Austausch ermöglicht
  • es werden bestehende Lösungsansätze aufgezeigt
  • vielversprechende Modelle in die Breite getragen
  • neue Synergien geschaffen
  • und Innovationen auf den Weg gebracht

So werden die circular hubs zum Fundament für die Etablierung aktiver Umsetzungs-Netzwerke und befördern mit der Vernetzung zu Politik, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand die zirkuläre Transformation auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.

Regionale Anlaufstellen

circular hub nord
Hamburger Behörde für Umwelt, Energie, Klima und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Impact Hub Hamburg
circular hub ost
Impact Hub Leipzig
circular hub süd
Studio für Material- und Kreislaufwirtschaft
circular hub west
Effizienz-Agentur NRW
Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH (CSCP)

www.circularhubs.de/mit-uns-wirken

Sie möchten mit uns gemeinsam regionale Kreisläufe gesalten?

Teilen Sie uns auf www.circularhubs.de mit, wie Sie zu einer zirkulären Transformation beitragen und was Sie sich von den circular hubs wünschen!

Starke Netzwerke bilden nachhaltige Innovationen.

Interessierte Unternehmen und zukunftsorientierte Akteure, die mit dem BNW gemeinsam regionale Kreisläufe gestalten und die Wirtschaft transformieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich der gemeinsamen Vision anzuschließen – denn, um mit den starken Worten der inspirierenden BNW-Vorständin und VAUDE-Geschäftsführerin Antje von Dewitz abzurunden:

„Nachhaltigkeit ist ein Teamsport und wir sind alle Verbündete auf dem Weg zu einem besseren Planeten.“

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