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Weg vom Bildschirm, ran ans Beet

Gemeinsame Ackerpausen schaffen frische Gedanken im Arbeitsalltag und stärken den Teamgeist. Das Programm Ackerpause schafft Gemüseerlebnisse und sorgt auch in Zeiten von Home Office dafür, dass Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen ein digitales Teamevent bieten können.

Gemüse säen, Teamgeist ernten

Als Unternehmen soziale Verantwortung zu tragen heißt nicht nur, die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens zu fördern. Es geht auch darum, gesellschaftliche Verantwortung zu tragen und in die umfassende Entwicklung der Mitarbeiter*innen zu investieren.

Der Arbeitsalltag kann stressig sein. Wir sitzen stundenlang vor dem Bildschirm, bewegen uns wenig und verbringen die Mittagspause oft hektisch nebenbei. Gerade im Home Office klagen viele über einen fehlenden Ausgleich und vermissen den Kontakt zu ihren Kolleg*innen.

Das Programm Ackerpause möchte das ändern und bringt den Gemüseanbau in die Unternehmen: Durch gemeinsame Gemüseerlebnisse bekommen Mitarbeiter*innen einen Ausgleich zum komplexen Arbeitsalltag. Dabei wirkt das gemeinsame Ackern gleich mehrfach: 

● Teamgeist wird durch sinnhaftes Teambuildingprojekt gestärkt
● Spaß und Glücksgefühle beim gemeinsamen Gemüseanbau empfunden
● Ackerpausen sorgen für frische Gedanken und neue Kreativität
● Gesundheitsbewusstsein mit Lust auf frisches Gemüse wird gesteigert
● Geschärftes Nachhaltigkeits- und Umweltbewusstsein durch positive Erlebnisse

Das digitale Teamevent im Home Office

Office-Gardening funktioniert auch als digitales Teamevent für Zuhause: Ackerpause stattet alle Teilnehmer*innen mit einem Pflanzkasten, Saatgut und dem Anbauplan aus. Innerhalb von acht Wochen bauen die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blütensalat fürs digitale Teamlunch an. Dabei werden sie über Webinare und eine interaktive App von professionellen Acker- und Ernährungsexperten auf dem Weg zum Erntefest angeleitet und sind stets mit ihren Kolleg*innen verbunden.

In acht Wochen zum nachhaltigen Teamevent im Home Office!

Office Gardening: Mit den Kolleg*innen im Büro ackern

Sobald das Team wieder im Office arbeitet, kann der Gemüseanbau wieder in und am Büro stattfinden. Unter Berücksichtigung von Abstands- und Hygieneregeln können Unternehmen noch in diesem Sommer mit dem Office Gardening starten. Von Indoor-Pflanzkästen über Outdoor-Hochbeete bis zur eigenen Ackerfläche gibt es für jede Gegebenheiten die passende Anbaulösung. Wer das Konzept erst einmal testen möchte, bevor es in eine gesamte Ackersaison geht, hat auch die Möglichkeit, die Experten der Ackerpause für ein eigenständiges Teamevent ins Unternehmen zu holen.

Mehr Bewusstsein für Lebensmittel

In unserer Gesellschaft sinkt die Wertschätzung für Lebensmittel und wir entfremden uns immer mehr von der Natur. Mit ihrem Konzept zum (Home) Office Gardening schafft Ackerpause einzigartige Erlebnisse rund um Lebensmittel im Büroalltag. Gleichzeitig steht die Wissensvermittlung rund um ökologischen Anbau, Gemüse und gesunde Ernährung im Arbeitsalltag im Vordergrund. Das wirkt sich nachhaltig auf das Konsumverhalten und den Lebensstil der Mitarbeiter*innen aus. So wird die Work-Plant-Balance nicht nur Teil der Unternehmenskultur, sondern schafft gleichzeitig einen Beitrag zu einer auf allen Ebenen nachhaltig konsumierenden und gesünderen Gesellschaft!

Die Ackerpause wirkt. Es gibt viele Gründe, jetzt loszuackern!

Über die Ackerpause

Die Wurzeln der Ackerpause liegen im gemeinnützigen Ackerdemia e.V., der seit 2014 seine Vision, mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel zu schaffen, verfolgt und verwirklicht. Kernstück ist das mehrfach ausgezeichnete Bildungsprogramm GemüseAckerdemie für Schulen und Kitas, bei dem die Kinder ein Jahr lang ihr eigenes Gemüse anbauen und auf diese Weise ganz natürlich mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel bekommen. Mit der Ackerpause schaffen die Gründer Dr. Christoph Schmitz und Dr. Julian Siegmann auch für Erwachsene ein wirkungsvolles Angebot für Gemüseanbau und -erlebnisse in ihrem täglichen Arbeitsumfeld. Christoph ist Mehrfachgründer sozialer und Vorstand von Ackerdemia, Julian verantwortete mehrere Jahre die operative Leitung und Skalierung sowie den Bereich Digitalisierung bei Ackerdemia.

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UNTERNEHMEN FÜR MENSCH UND UMWELT

Wer Nico Rosberg nur aus dem Motorsport kennt, wird nun etwas verwundert sein. Nach seinem Karriereende als Formel-1-Fahrer gründete er unter anderem ein Festival, mit dem er sich nun für mehr Nachhaltigkeit einsetzt. Im Interview spricht der Unternehmer und Investor über sein nachhaltiges Engagement im Unternehmertum und Alltag.

Als ehemaliger Formel-1-Rennfahrer engagierst du dich nun seit einigen Jahren für mehr Umweltfreundlichkeit und bist Mitgründer des GREENTECH FESTIVALS, bei dem grüne Technologien und ein zukunftsfähiger Lebensstil im Mittelpunkt stehen. Doch wie passt das alles zusammen?

Sehr gut. Mal unabhängig davon, dass jeder Mensch nicht nur eine Sache im Leben machen muss und ich noch sehr jung bin, ist es doch wichtig, sich zu entwickeln. Und für mich war der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit nach dem Ausstieg aus der Formel 1 zentral. Ich habe gesehen, dass gerade in meinem Umfeld – also im Bereich der Mobilität – das meiste Potenzial steckt, um positive Veränderung zu bewirken. Und ich fand das unglaublich spannend, was sich da alles tut bei den nachhaltigen Technologien.

Respekt für die Natur und die Mitmenschen ist mir persönlich ganz wichtig und ich fände es toll, wenn ich damit andere Menschen inspiriere.

Manch einer kennt das GREENTECH FESTIVAL noch nicht, was genau kann man sich darunter vorstellen und welche Ziele verfolgst du damit?

Wir verstehen uns als globale Plattform für grüne Technologien und einen nachhaltigen Lebensstil. Das mehrtägige Event, mit dem wir letztes Jahr gestartet sind, ist sozusagen der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen, aber es geht noch weiter. Das Festival an sich ist eine bunte Mischung aus ganz vielen Elementen: Wir haben eine Ausstellung mit grünen Technologien, Dienstleistungen und Produkten, eine Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit, Musik, Kunstausstellungen und die Verleihung der GREEN AWARDS – alles CO2- neutral. Für dieses Jahr haben wir außerdem virtuelle Inhalte geplant – sozusagen als Verlängerung von dem, was vor Ort passiert. Es geht darum, Unternehmer und Konsumenten aus aller Welt zusammen zubringen und sie für neue Ideen und für einen ressourcenschonenden Lifestyle zu begeistern. Nur gemeinsam können wir wirklich was bewegen. Viel zu lange waren Nachhaltigkeit und Umweltschutz Nischenthemen, aber die Zeiten ändern sich und wir wollen mit dem Festival dazu beitragen, dass diese Entwicklung weiter angekurbelt wird, indem wir Lösungen und gute Alternativen zeigen und greifbar machen.


Gab es einen bestimmten Moment in deinem Leben oder einen Auslöser, wie es zu deinem Wandel kam?

Ich habe mich bereits während der Formel-1-Zeit intensiv mit Psychologie beschäftigt und dabei herausgefunden, dass ein Leben, das man anderen – der Gesellschaft, den Mitmenschen, der Umwelt – widmet, auch für einen selbst am besten ist. Ich habe dann bei Daimler exklusiv sehen dürfen, wie die Zukunft aussieht, welche Technologien entwickelt werden, und das war dann so ein Aha-Moment. Natürlich hat auch die Geburt meiner Tochter eine große Rolle gespielt. Als Vater fragt man sich dann natürlich umso mehr, welche Welt wir den Kindern hinterlassen und ich möchte etwas tun, auf das meine Kinder später stolz sind.

Welche Erfahrungen aus deiner Zeit als Formel-1-Rennfahrer kannst du heute als Unternehmer nutzen? 

Als Spitzensportler lernt man, immer das Optimum aus sich herauszuholen und sich immer weiter zu verbessern. Das ist auch heute noch mein Anspruch. Und speziell an der Formel 1 ist natürlich die Detailversessenheit. Ich habe in der Weltmeister-Saison akribisch und fast besessen alles analysiert, was meine Performance steigern könnte. Das ging soweit, dass ich sogar den Lack von meinem Helm abgekratzt habe, weil das 80 Gramm gespart hat. Auch mit Niederlagen kann man natürlich als Sportler besser umgehen und lernt, wie man sich da rauskämpft. Meine größten Erfolge wurden oft aus den tiefsten Krisen geboren. Das ist eine sehr hilfreiche Einstellung als Unternehmer, gerade jetzt, in Zeiten von Corona.

Erzähl uns doch bitte etwas genauer über dein unternehmerisches Engagement in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit. Und welche Tipps kannst du anderen Unternehmern an die Hand geben, um selbst nachhaltiger zu wirtschaften?

Viele meiner Investitionen und Projekte haben mit Technologien zu tun, die dazu beitragen, unsere Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Ich bin in über 20 Startups investiert, darunter viele aus dem Bereich Mobilität – Flugtaxis, E-Scooter, Ladesäulen, Sharing-Angebote etc. Aus dem Wunsch heraus diese Technologien auf eine gemeinsame Plattform zu bringen, habe ich 2019 geimeinsam mit Marco Voigt und Sven Krüger das GREENTECH FESTIVAL gegründet. Damit möchte ich zeigen, dass ein nachhaltiger Lebensstil cool ist. Allgemein lege ich viel Wert darauf, dass mein Geld und meine Energien in Projekte gehen, die einen Nutzen haben. Einen Sinn. Entweder für die Umwelt, die Gesellschaft, oder idealerweise für beides. Ich denke, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Der Purpose hinter dem Unternehmen. Mitarbeiter ziehen besser mit, wenn sie das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun. Leute kaufen lieber Produkte, hinter denen sie stehen können. Und wenn man neben dem wirtschaftlichen Aspekt auch Werten Raum gibt, dann ist man langfristig erfolgreicher.

Hat sich auch dein persönlicher Alltag verändert? Was tust du im täglichen Leben dafür, um nachhaltig zu leben? 

Klar hat sich mein Alltag verändert, alleine, weil ich nicht mehr so viel reise wie zu Formel-1-Zeiten. Ich verbringe sehr viel mehr Zeit mit meiner Familie, das war mir persönlich ein wichtiges Anliegen. Als Familie achten wir auch gemeinsam sehr darauf, nachhaltig zu sein. Zum Beispiel kaufen wir kein Plastik, essen selten Fleisch und in Monaco benutzen wir ein elektrisches Car Sharing. Dieses Jahr habe ich mir anlässlich des Earth Days vorgenommen, meinen CO2-Verbrauch drastisch zu reduzieren, nicht nur persönlich, sondern auch bei meiner Firma. Ich fände es toll, wenn es mir gelingt, sogar „carbon positive“ zu werden, also mehr CO2 zu kompensieren als ich verursache.

Involvierst du auch schon deine Kinder?

Ja, auf jeden Fall. Meine ältere Tochter ist erst vier, aber sie ist schon voll dabei. Im Kindergarten hat sie gelernt, dass Plastik schlecht für die Umwelt ist und Schildkröten tötet, deshalb muss ich jetzt immer mit ihr am Strand und Straßenrand Plastik aufheben. Wir haben in den letzten Wochen einen schönen Gemüsegarten zusammen angelegt, das macht den Kindern auch sehr viel Spaß. Ich fände es toll, wenn ich meine Töchter inspirieren kann, damit sie ihr Leben auch so ausrichten. 


Was würdest du anderen Menschen raten, um mehr für die Umwelt zu tun?

Ich bin nicht Greta Thunberg und auch nicht der Öko-Papst. Deshalb würde ich mir nicht anmaßen, anderen irgendwelche Ratschläge zu erteilen, wie sie ihr Leben leben sollen. Jeder muss für sich herausfinden, was ihn bewegt, was ihm wichtig ist, wie er durch sein Handeln mehr Glück und Zufriedenheit findet. Respekt für die Natur und die Mitmenschen ist mir persönlich ganz wichtig und ich fände es toll, wenn ich damit andere Menschen inspiriere. 

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter www.greentechfestival.com und auf Instagram @greentech_festival @nicorosberg

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