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Mit MADE IN GREEN by OEKO-TEX® für eine nachhaltige Textilindustrie

Gütesiegel und Zertifikate sind für Verbraucher wichtige Orientierungspunkte geworden, wenn es darum geht im Alltag bewusster einzukaufen. Sie vermitteln Informationen über Herstellungsprozesse und unterstützen damit die Kaufentscheidung. In der Lebensmittelindustrie ist der Blick auf eine faire Tierhaltung schon länger der Grund für eine bestimmte Kaufentscheidung. Und auch in der Fashion- und Heimtextilindustrie zeigt sich deutlich, dass Konsumenten mehr über den Ursprung ihrer Artikel wissen möchten. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich OEKO-TEX® mit dieser Thematik und gilt seit jeher als vertrauenswürdiger Textil- und Lederzertifizierer. Gemeinsam mit 18 unabhängigen Forschungs- und Prüfinstituten bieten die Labels der OEKO-TEX® Association heute Transparenz und Orientierung entlang der gesamten textilen Produktionskette und sorgen für ausreichend Aufklärung bei Herstellern, Produzenten und Endverbrauchern.

Die Gesellschaft ist in einer Zeit angekommen, in der sich das Kauf- und Konsumverhalten bewusster gestalten wird.

Vertrauen liegt im Ursprung

Die OEKO-TEX® Association zählt international zu den führenden und erfahrensten Anbietern und hat den ersten Verbraucherstandard für die Zertifizierung von Textil- und Bekleidungsprodukten entwickelt. Mit dem weltweit bekannten Zertifikat, dem STANDARD 100, steht OEKO-TEX® für Kundenvertrauen und hohe Produktsicherheit. Verbraucher können bei Textilien, die mit diesem Standard ausgezeichnet sind, darauf vertrauen, dass alle Bestandteile des Artikels inklusive Zubehörmaterial auf Schadstoffe geprüft und somit humanökologisch unbedenklich sind. 

Nachhaltig und fair 

Das MADE IN GREEN by OEKO-TEX® Label ist das jüngste Label (seit 2015) und garantiert, dass die ausgezeichneten Textilen und Lederprodukte nachhaltig und unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Mit der globalen Bewegung und der Forderung nachhaltiger mit unserem Planeten umzugehen und diesen zu schützen, erfüllt das MADE IN GREEN by OEKO-TEX® Label die Forderungen der Verbraucher. Die Auswahlkriterien, nach denen ein Käufer heute seine Kleidung oder seine Textilien kauft, drehen sich insbesondere um die Fragen nach dem Herstellungsprozess, den Arbeitsbedingungen und den gesundheitlichen Aspekten. 

Mit MADE IN GREEN by OEKO-TEX® bekommt der Verbraucher ausreichend Gewissheit über die Herstellungsprozesse, die umwelt-
freundlich und sozialverträglich sind und die Garantie, dass das gesamte Produkt inklusive Accessoires und verwendeter Zubehörmaterialien auf Schadstoffe überprüft wurde und somit nicht gesundheitsschädlich ist. Der praktische QR-Code bzw. die Produkt-ID, die bei jedem Label zwingend ist, ermöglicht zudem, direkt vor Ort, noch detailliertere Informationen zu den Produktions- und Verarbeitungsschritten zu erhalten. 

Der Blick in eine bessere Zukunft

Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, der Gesundheit der Menschen und fairen Arbeitsbedingungen in der Textil- und Lederindustrie liegt OEKO-TEX® die ständige Weiterentwicklung der Standards und somit eine nachhaltigere Zukunft am Herzen.

Foto: tonefotografia via iStock

Die Gesellschaft ist in einer Zeit angekommen, in der sich das Kauf- und Konsumverhalten bewusster gestalten wird, um den Planeten zu schützen. OEKO-TEX® vertritt diesen Gedanken schon seit Jahrzehnten und wird den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Vertrauen in der Textilbranche weiter ebnen.

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UNTERNEHMEN FÜR MENSCH UND UMWELT

Zukunft Grün – aber wie?

Es fängt beim Einwegbecher an und macht beim Smartphone nicht halt: Wir werfen zu viel weg und verwenden viel zu wenig wieder. 

Dr. Bettina Rechenberg

Fachbereichsleiterin „Nachhaltige Produkte und Produktion, Kreislaufwirtschaft“ Umweltbundesamt

Die Lösung ist, ein Produkt möglichst lange zu verwenden oder zumindest seine Materialien bestmöglich wiederzuverwerten. Die Fachleute sprechen von Kreislaufwirtschaft – und die muss gestärkt werden, auf allen Ebenen: 

Schon beim Design können die Hersteller festlegen, wie lange sein Produkt hält, ob es sich einfach und günstig reparieren lässt oder beim kleinsten Defekt auf den Müll wandert. Ist der Akku im meinem Smartphone beispielsweise fest verklebt oder leicht austauschbar? Das Design entscheidet auch darüber, ob sich Bauteile oder Materialien am Produktlebensende mit vertretbarem Aufwand wiedergewinnen lassen – und verhindert so, dass wir kostbare Rohstoffe erneut aus den Minen in aller Welt unter erheblichen Umweltauswirkungen und teilweise auch mit erheblichen sozialen Problemen gewinnen müssen.

Nach dem Design kommt die Herstellung. Eine wichtige Rolle spielt die Materialwahl. Setze ich für die Motorhaube auf schwer recycelbare Faserverbundwerkstoffe oder nehme doch klassisch Aluminium, ebenfalls leicht, aber besser zu recyceln? Umweltbilanzen, die den ökologischen Fußabdruck solcher Produkte bewerten, geben die Antwort. Auch wir im Umweltbundesamt erarbeiten solche Bilanzen. Kunststoffverpackungen sind mitunter schwierig zu recyceln, da sie aus unterschiedlichsten Materialien bestehen können. Lebensmittelverpackungen gibt es aus PE, PP, PS oder PET. Alle landen am Ende hoffentlich in der gelben Tonne oder dem gelben Sack, müssen dann aber mühsam getrennt werden. Manche Kunststoffe sind leider noch gar nicht sortierbar und damit nicht recycelbar wie schwarze Kunststoffe. Neben der Materialvielfalt stört im Recycling, dass Verpackungen oft aus Verbundmaterialien bestehen. Ein klassisches Beispiel ist die Milchtüte: Der Verbundkarton ist zwar für uns Verbraucher praktisch, von den Materialien landen aber weniger als die Hälfte wieder in neuen Produkten. Ökologische Mindeststandards für die Ermittlung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen, etwa nach dem neuen Verpackungsgesetz, setzen hier neuerdings zum Glück bessere Anreize für mehr Umweltschutz.

Der Staat kann auch abseits von Verpackungen dabei helfen, dass die Hersteller den Stand der Technik so umweltgerecht wie möglich umsetzen. Etwa mit Ökodesign-Standards, die technische Neuerungen in ressourcenschonende Bahnen lenken, was z.B. Energieverbrauch und Reparaturfähigkeit angeht. Verbindliche Normen könnten z.B. auch dafür sorgen, dass es nicht Dutzende, sondern nur noch einen Standard für Handyladekabel gibt. Das erleichtert den Austausch und die Weiternutzung beim Smartphone-Upgrade.

Was können wir Verbraucher und Verbraucherinnen eigentlich tun für die Kreislaufwirtschaft? Zunächst einmal ist es wichtig, informiert zu sein und auf staatlich anerkannte, unabhängige Umweltlabel wie den Blauen Engel, die Euroblume als europäisches Umweltzeichen oder den Grünen Knopf für Textilien zu achten. Zudem können wir beim Kauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit achten. Und wenn wir wissen, was die 34 Einwegkaffeebecher pro Kopf und Jahr mit der Umwelt machen, greifen wir vielleicht lieber zur Mehrwegtasse. 

Hersteller, Vertreiber, Verbraucher und Verbraucherinnen haben also viel vor sich. Aber die Kreislaufwirtschaft lohnt sich: Sie schont die Umwelt und knapper und immer teurer werdende Rohstoffe, um die immer mehr Menschen auf den Weltmärkten konkurrieren. Sie schont das Klima, etwa wenn für recyceltes Aluminium 95 % weniger Energie benötigt wird, als für neu hergestelltes. Sie schützt auch die Gesundheit, wenn wir Giftstoffe schon beim Design vermeiden und im Recycling ausschleusen. Kurzum: Die Kreislaufwirtschaft ist unverzichtbar für eine zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsweise, die unsere planetaren Grenzen respektiert.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltbundesamt.de

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