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UNTERNEHMEN FÜR MENSCH UND UMWELT

Das Leben nach dem Wir-Prinzip

FOTO: Agentur baganz

Berlin, 29.11.2019: Großbäckerei Mestemacher verleiht Preis „GEMEINSAM LEBEN“ 2019 an „Gewalt gegen Mädchen und Frauen – SOLWODI Deutschland“ – ( v. l.) Maria von Welser, Laudatorin für SOLWODI, Sr. Lea Ackermann, Gründerin und Vorsitzende SOLWODI, Mestemacher- Chefin, Prof. Dr. Ulrike Detmers.

Ein Gespräch mit Unternehmerin und Initiatorin des Mestemacher Preises „GEMEINSAM LEBEN“, Prof. Dr. Ulrike Detmers, über ökologisch sinnvolle sowie vorbildlich offene Lebensmodelle, die das Wir-Gefühl in der Gesellschaft stärken. 

Ihr Unternehmen verleiht seit 2017 bundesweit und jährlich den Sozialpreis „GEMEINSAM LEBEN“. Was ist der Grund dafür?

Wir glauben, dass es gerade in heutigen für die Demokratie unruhigen politischen Zeiten wichtig ist, ein Statement zu setzen. Egozentrik und Doppelmoral schwächen nachhaltigen Wertzuwachs. Das Leben nach dem Wir-Prinzip bewirkt dagegen das Gegenteil. Mit unserem Wettbewerb verfolgen wir das Ziel, dieses Gemeinschaftsgefühl in der Gesellschaft wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Wir möchten offene Lebensmodelle unterstützen, in denen die Menschen füreinander da sind und demokratisch liberal miteinander umgehen.

Welche Lebensmodelle meinen Sie hier?

Das sind beispielsweise Großfamilien, Mehrgenerationenhäuser, Wohngemeinschaften, religiös-liberale Einrichtungen zur Förderung von religiöser Gleichstellung oder Gentlemen’s Clubs, die Frauen als Mitglieder willkommen heißen.

In diesem Jahr haben Sie wieder neue Gewinner prämiert. Können Sie beschreiben, was diese als vorbildliches Beispiel auszeichnet?

Sieger in der Kategorie „Anderer Lifestyle-Modell-Typ“ wurde Solwodi Deutschland. Gegründet wurde der Verein von Schwester Dr. Dr. h. c. mult. Lea Ackermann 1985 nach der Weltfrauenkonferenz in Kenia. Ihr unvergleichlicher Einsatz gegen die Versklavung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist für uns ein großes vorbildliches Tun. Sie steht auch für das Prinzip Taten statt Worte.

„Lieber gemeinsam statt einsam“ lautet die Devise der Hofgemeinschaft Heggelbach im baden-württembergischen Herdwangen-Schönach. Der Hof wird seit 30 Jahren gemeinschaftlich bewirtschaftet, heute von sechs Familien, die gemeinsam die Betriebsleitung ausüben. Die Biolandwirtinnen und Biolandwirte dort nehmen teil am Pilotprojekt, gefördert vom Bundesforschungsministerium „Solare Energiesysteme“. Mit dem selbst produzierten Ökostrom betreiben sie ihre Betriebsmittel und viele weitere ökologische Aktivitäten. Für die seit 30 Jahren funktionierende Gemeinschaft und das Betreiben des avantgardistischen Öko-Agrarbetriebs haben wir sie in der Kategorie „Lebensgemeinschaft“ beziehungsweise „Hofgemeinschaft“ ausgezeichnet. 

Einen Preis für „Institutionalisierte Mehrgenerationenhäuser“ hat die altersübergreifende Gemeinschaft „Lebensräume in Balance e.V.“ im Kölner Osten erhalten. Die Mitglieder der Gemeinschaft sind international orientiert, denn sie kommen aus acht Nationen der Weltgemeinschaft. Als gemeinnütziger Verein engagieren sich die Bewohner auch im Stadtteil, geben ihre Erfahrungen an andere Wohnprojekte weiter und wirken in die Gesellschaft hinein.

Und für die Kategorie „Großfamilie“ zeichneten wir die Edeka Kaufleute Schmitz aus Daleiden aus. Die Kaufmannsfamilie ist vorbildlich für ein intaktes 3 Generationenhaus. Ihr Zusammenhalt im täglichen Familien- und Arbeitsleben ist eine Quelle für Kraft und Zufriedenheit. Ungeachtet der hohen Kosten ist Großfamilie Schmitz auch Vorreiter beim Bau energieautarker, energieeffizienter CO2-freier Verbrauchermärkte.

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UNTERNEHMEN FÜR MENSCH UND UMWELT

URBANARA: einzigartige Partnerschaften, innovative Materialien, gemütliche Wohnaccessoires

URBANARA liegt nicht nur Ihr Zuhause besonders am Herzen, sondern auch der Wohnraum, den wir alle miteinander teilen: unsere Erde. Genau deswegen ist auch der nachhaltige, verantwortungsbewusste Umgang mit den Ressourcen unseres geliebten Planeten tief in die Philosophie des Unternehmens verankert. Das Rezept, damit dies von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann? Mit langjährigen, einzigartigen Partnerschaften, nachhaltigen, innovativen Materialien und Heimtextilien sowie Wohnaccessoires, die Ihnen über lange Zeit hinweg Freude bereiten.

Besondere Partnerschaften.

URBANARA arbeitet ausgesprochen eng mit seinen Zulieferern zusammen. Doch diese sind weitaus mehr als gewöhnliche Zulieferer – sie sind URBANARAs Partner. Exemplarisch dafür steht das besondere Verhältnis mit der Fabrik Salgado, über das jüngst in diesem Blogpost gesprochen wurde. Was sich einst auf gelegentliche E-Mails und Anrufe beschränkte, ist heute eine Gemeinschaft, die sich warm und herzlich zeigt. So gehören auch regelmäßige Besuche des Teams zum jährlichen Programm.

Ein Highlight beim letzten Besuch des URBANARA Teams in Portugal? Für Lead Buyerin Niaomi Wilson war das neben den portugiesischen Abendessen unter freiem Himmel ganz klar das Kennenlernen mit João Salgados Mutter, die mit einer innovativen Einstellung neue Stoffe und Prozesse entwickelt, um die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens weiter nach vorne zu treiben.

Natürlich schöne Materialien.

Fasern aus Pflanzen, die weniger Wasser und Pestizide benötigen, wie Nesseln und (sogar Bio-)Leinen, Stoffe aus nachwachsenden Ressourcen, wie SeaCell™, einem aus Seetang und Eukalyptus bestehenden Cellulose-Stoff, oder das bereits vielfach eingesetzte TENCEL™ aus Lyocell: Eine innovative Herangehensweise an die auf unserer Erde verfügbaren Mittel ist ein Kernstück der URBANARA Philosophie. So endet die Suche nach neuen Herstellungsmethoden und kürzeren Lieferketten nie.

Klassiker wie Baumwolle sind in Bio-Qualität und auch recycelt vorzufinden. Doch was bedeutet eigentlich Recycling in der Textilindustrie? Man darf sich das nicht wie im normalen Haushalt vorstellen. Es geht dabei weniger darum, alte Decken, T-Shirts und Teppiche zu sammeln und in einer Tonne zurückzugeben. Eher wird Abfällen aus der Herstellung eine zweite Chance geboten.

Oftmals sieht das auf dem Papier gut aus. Unternehmen rühmen sich so damit, grüner zu agieren, doch in Wahrheit stammen die Stoff- und Garnreste aus weit entfernten Fabriken. So müssen diese Materialien erst über weite Distanzen transportiert werden. Bei URBANARA kommen die verarbeiteten Fasern aus der eigenen Produktion, um lange Wege zu vermeiden.

Apropos, zweite Chance: Die veganen Baumwolldecken der Sierra-Kollektion werden mit natürlichen Farbstoffen aus Resten der Lebensmittelindustrie gefärbt. Mandeln verleihen den Accessoires ein kräftiges Grau, Rote Bete verwandelt die Bio-Baumwolle in eine Decke in warmem Rosarot. Dieser Trend setzt sich auch mit Blick auf die spannende Zukunft fort. Es erwarten Sie mehr natürliche Farben aus Mineralstoffen & Co.

„Dass Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil von URBANARA ist und auch in Zukunft sein wird, steht außer Frage. Wir müssen nicht nur, wir möchten auch immer neue Wege finden, wie wir mit Rücksicht auf unseren Planeten agieren können.“

Robert Wagner, CEO URBANARA GmbH

Dr. Robert Wagner

Geschäftsführer Home & Living

Gemütliche Accessoires und Textilien für Ihr Zuhause.

Nicht nur in turbulenten Zeiten wie den unseren ist ein Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und einfach zurückziehen können, wichtig. Textilien und Accessoires, die statt laut und aufregend zu sein, Geborgenheit und Gelassenheit versprühen, erfüllen genau diese Zwecke. Es geht zugleich aber auch um viel mehr. Optimistische Farben wie Butter laden eine gewisse Lebensfreude in Ihr Zuhause – besonders in Zeiten, die uns vor ungewohnte Herausforderungen stellen.

Weitere Informationen

Entdecken Sie diese Lebensfreude, natürlich schöne Materialien und die besonderen Partnerschaften von URBANARA: https://www.urbanara.de/

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