Es gehört zu den Themen, die wir gern vor uns herschieben. Über das eigene Testament nachzudenken, fühlt sich oft schwer an – zu endgültig, zu nah. Doch gerade diese Auseinandersetzung kann eine überraschende Kraft entfalten. Wer sich mit seinem Nachlass beschäftigt, entdeckt nicht selten die tröstliche Erkenntnis, dass das eigene Wirken nicht mit dem letzten Tag endet. Dass Werte, die ein Leben geprägt haben, weitergetragen werden können.
Gemeinnütziges Vererben eröffnet die Möglichkeit, Spuren zu hinterlassen, die bleiben. Es ist kein Ersatz für familiäre Bindungen und schon gar kein Instrument der Einflussnahme. Vielmehr ist es ein stiller Ausdruck von Verantwortung und Verbundenheit – ein Vermächtnis, das Zukunft schenkt.
Ein Beispiel dafür ist die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder
Wer sie in seinem Testament bedenkt, unterstützt nicht nur kinderonkologische Forschung mit Perspektive auf effektivere und schonendere Therapien für krebskranke Kinder. Man schenkt jungen Patientinnen und Patienten etwas, das unbezahlbar ist: Hoffnung auf ein gesundes Leben. Ein Vermächtnis zugunsten der Stiftung ist damit auch ein bleibender Ausdruck der Liebe zu Kindern und des Glaubens an ihre Zukunft.
Gemeinnütziges Vererben ist kein Abschied, sondern ein Weitergeben. Es ist die Chance, mit dem eigenen Leben eine Spur zu hinterlassen, die bleibt. Etwas, das bleibt, etwas, das stärkt, etwas, das Hoffnung schenkt.
Die Frage um das Vermächtnis ist eine sehr persönliche und auch oft mit vielen technischen Fragen verbunden. Die Stiftung bietet eine unverbindliche Nachlasssprechstunde an. Eva-Maria Hehlert ist betroffene Mutter und erfahrene Nachlassverwalterin rund um das Thema Testament und Nachlass.
Montags und Donnerstags, 8:00 – 12:00 Uhr
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Forschen hilft heilen
Die gemeinnützige Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder engagiert sich seit 1994 für die wissenschaftliche Arbeit in der pädiatrischen Onkologie. Gegründet von Eltern betroffener Kinder, verfolgt sie ein Ziel: Forschung zu ermöglichen, die Leben rettet und Spätfolgen reduziert.
Im stiftungseigenen Dr. Petra Joh‑Haus arbeiten bis zu 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zentralen Fragen der Kinderonkologie. Die Stiftung stellt dafür eine moderne Forschungsumgebung, spezialisierte Infrastruktur und die notwendigen Ressourcen bereit – unabhängig, gemeinnützig und ausschließlich dem Wohl der betroffenen Kinder verpflichtet.
Heilung beginnt mit F. Mit F wie Forschung.
Forschung ist die notwendige Bedingung für bessere Heilungschancen. Durch die Ermöglichung von Grundlagenforschung entstehen die Therapien von morgen. Die Stiftung steht für wissenschaftliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und die Überzeugung, dass jedes Kind eine Zukunft verdient – in Gesundheit und ohne Spätfolgen.
