Zum Biosphärenreservat und damit zu einem besonders geschützten Naturraum hat die UNESCO den Spreewald erklärt. Sein wichtiges Element ist das Wasser. Denn Auen, Wiesen, Wald, Mensch und Tier werden vom Wasser der Spree ernährt. In diesem Wald trennt dieses Element also nicht, sondern es verbindet. Das spürt man überall, auch im elf Hektar großen Hotelareal der Bleiche - eine Begeisterung für das Zusammenspiel von drinnen und draußen, für diese reizvolle Landschaft, wohltuende Natürlichkeit, Lebendigkeit und das Atmen der Räume. Die Fenster sind daher groß, der Blick in die Natur ist weit und die Übergänge fließend.

Besonders beliebt sind die Plätze im „Grünen Gewölbe“, wo sich in den Morgenstunden die Sonne in Tautropfen spiegelt. Mit direkter Sicht auf den kleinen Kahnhafen, wo ab und zu ein Kahn oder Paddelboot ankommt oder ablegt, sitzt man in geborgener Nachbarschaft zu alten Bäumen ganz nah am Wasser. Das alles bestimmende Lebenselixier fließt nicht nur am Haus, es fließt auch im Haus, wo es zum Beispiel mit seinem sanften Geplätscher des Hirschbrunnens die Gäste liebevoll begrüßt.

Nähe zur Region

Großer Wert wird auch auf die regionale Nähe gelegt. In der Ausstattung werden viele natürliche Materialien wie Lehm, Stroh, Binsenmatten, Holz oder Naturstein verwendet. Auch das hier beheimatete Leinentuch kommt vielfach zum Einsatz. Mit Finger-Spitzen-Gefühl kombiniert man moderne sowie internationale Elemente. Dabei entsteht der typische und einprägsame Bleiche-Stil, der wie die Natur, ebenso von der Veränderung lebt. Aber auch in der Inneneinrichtung ist der sensible Umgang mit Ressourcen prägend: Ein Motto ist dabei auch das japanische Konzept Wabi Sabi. Der japanische Name bedeutet: so einfach und natürlich wie möglich. Er beschreibt die Schönheit bescheidener und schlichter Dinge.

Auch in der Küche wird auf örtliche Nähe Wert gelegt: Die Zutaten sind frisch und vielfach aus der Region, die zu den traditionellen Gemüseanbaugebieten Deutschlands zählt. Was hier wächst, wird auch hier zubereitet und gespeist. Kräuter spielen in der Bleiche-Küche eine besondere Rolle. Leinöl, Honig und Quark aus der Spreewaldregion werden frisch verarbeitet.

Erst kürzlich wurde der neue Küchenchef im Gourmetrestaurant 17fuffzig, René Klages, von der Jury „Berliner Meisterköche“ zum „Meisterkoch der Region“ ausgezeichnet. Größten Wert legt er dabei auf die Qualität der Produkte. Seine Kochkunst basiert auf der französischen Küche, die er mit japanischen Aromen kombiniert und die nun vom Spreewald inspiriert wird.

Wer entspannen möchte, kommt mit dem beruhigenden Element Wasser in dem 5.000 Quadratmeter großen Wellnessareal in Kontakt. Es verbindet harmonisch drei Pools, die Saunen, das Hamam, die Banja, das Spa-Kino „Landtherme Lichtspiele“, zahlreiche Ruhe- und Anwendungsbereiche, das Bademantelrestaurant sowie Liegeplätze für alle Gäste im Innen- wie grünen Außenbereich.

Selbst literarisch kommt der Fluss Spree nicht zu kurz: Für jeweils vier Wochen wird das Haus zur Heimat für junge Autorinnen und Autoren, die hier – frei vom Alltag – einen Ort der Ruhe für ihre schriftstellerische Arbeit finden. Gefördert werden sie durch vier Residenz-Stipendien. Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum haben einmal im Jahr die Möglichkeit, sich dafür beim Spreewald-Literatur-Stipendium zu bewerben. Ihnen wird die Möglichkeit eröffnet, sich vom Spreewald inspirieren und ihn so in ihre Werke einfließen zu lassen.

Moderne Elektromobilität

Ab sofort steht Gästen auch modernste Elektromobilität für Probefahrten mit umweltschonenden Pkws zur Verfügung. Parallel wurde eine neue Ladestation direkt an der Hotelzufahrt in Betrieb genommen, welche von Gästen mit E-Autos genutzt werden kann. Denn eine Entdeckungsfahrt mit einem E-Auto bietet ein außergewöhnliches und fast lautloses Fahrerlebnis – natürlich geht die Tour dann durch den Spreewald.