Warum engagieren Sie sich für den Klimaschutz?

In der heutigen Zeit ist es wichtig, dieses Thema immer wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, damit die Welt auch morgen noch schön und bewohnbar bleibt.

Gab es einen Knackpunkt in Ihrem Leben, wo Sie beschlossen haben, sich zu engagieren?

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und kenne nur die heile Welt. Daher hat es mich sehr schockiert, wie es in einigen Städten der Welt zugeht – Dreck und Smog sind da Normalität. Das hat mich schon zum Umdenken angeregt, denn es ist eine Frage der Zeit, wann es in Deutschland ähnlich aussieht. Wir leben alle in einer Welt, die Städte wachsen, die Umweltbelastung wird höher. Wenn wir nicht alle etwas tun, wird das Morgen nicht schön.

Wie sollte man, Ihrer Meinung nach, mit diesen Herausforderungen umgehen?

Jeder von uns sollte seinen Beitrag dazu leisten.

Und wie?

Schon Kleinigkeiten können helfen: Das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel anstelle des Autos nutzen, Energiesparlampen, duschen statt baden – ach, es gibt so viel. Ganz wichtig ist meiner Meinung nach aber auch, das Thema nie aus den Augen zu verlieren und immer wieder darauf aufmerksam zu machen.

Sorgen Sie in Ihren eigenen vier Wänden für einen energieeffizienten Haushalt?

Ich achte da sehr drauf und erwarte das auch von meinen Mitmenschen. Ich habe beispielsweise auch eine Wärmepumpe und bin begeistert, wie einfach es sein kann, etwas für die Umwelt zu tun.

Sie sind gerade aus der Münchner Innenstadt an den Stadtrand gezogen. Warum?

Weil es mir in der Innenstadt einfach nicht mehr gut ging. Ich denke, das lag an all den Strahlen durch Handys, WLAN et cetera – ich reagiere sehr sensibel auf so etwas. Aber auch die schlechte Luft und der Stress, der in der Großstadt allgegenwärtig ist, haben mir einfach nicht gutgetan.

Geht es Ihnen heute besser?

Absolut. Ich habe weniger Kopfschmerzen, fühle mich nicht so abgeschlagen und bin einfach besser drauf. Mir ist es wichtig, dass ich durchatmen kann – so will ich leben.