Aktuelle Ergebnisse einer Befragung im Rahmen des Projekts „E-Commerce Leitfaden“ von ibi research an der Universität Regensburg GmbH zeigen, dass die Befragten in den letzten 12 Monaten im Durchschnitt bei sechs verschiedenen Onlineshops, bzw. Online-Marktplätzen, bestellt haben. Häufig liegt in dem Paket nur ein einziger Artikel, der gezielt gesucht wurde. Vielleicht waren Sie auch nicht zu Hause, als Ihre Bestellung zugestellt werden sollte und daher ein zweites Mal angeliefert werden musste. Der Versandkarton und das Füllmaterial landen anschließend meist nach einmaligem Gebrauch in der Papiertonne, bzw. im Gelben Sack.

Leider machen sich immer noch viel zu wenige Menschen Gedanken darüber, welche Auswirkungen ihr Einkaufsverhalten auf  Umwelt und Klima hat. Bei uns ist das anders: Als Versandhandel für nachhaltige Produkte sieht es die memo AG als ihre Pflicht, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und negative Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit zu minimieren. Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaschutz spielen bei der memo AG seit Beginn an eine Hauptrolle. Alle relevanten Unternehmensprozesse werden konsequent auf ihren Ressourcenverbrauch und ihre Klimaverträglichkeit hin analysiert und ständig optimiert.

Über 20 % unserer Kunden setzen mit der Bestellung in der „memo Box“ bereits ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz.

Der Warenversand an unsere Kunden verursacht etwa 56 % der Treibhausgasemissionen unserer gesamten Klimabilanz. Um die Umweltauswirkungen durch den Warenversand so gering wie möglich zu halten, ergreifen wir verschiedenste Maßnahmen. Mit unserem Mehrweg‐Versandsystem „memo Box“ setzen wir im Branchenvergleich ökologische Maßstäbe: Unsere Kunden können sich bei einer Bestellung entscheiden, ob sie ihre Lieferung in einem handelsüblichen Versandkarton aus 100 % Altpapier oder – und das ohne Aufpreis – in einer stabilen Mehrweg-Box geliefert bekommen möchten. Damit spart die memo AG jährlich etwa 20 Tonnen Kartonage und rund 10 % des Verbrauchs an Paketklebeband ein.

Um die Umweltauswirkungen des Mehrweg-Versandsystems weiter zu minimieren, lassen wir die „memo Box” seit Herbst 2016 aus Recycling-Kunststoff aus Haushaltsabfällen produzieren. Durch den Wechsel zu Recyclingmaterial werden die Treibhausgasemissionen bei der Herstellung der Box um bis zu 30 % verringert. Über 20 % unserer Kunden setzen mit der Bestellung in der „memo Box“ bereits ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz. Das  Mehrweg-Versandsystem ist aufgrund der Vermeidung von Abfällen sowie der Ressourcenschonung durch mehrfache Wiederverwendung mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Als Füllmaterial für unsere Versandpakete setzen wir ausschließlich Recyclingpapier ein. Wir verwenden weder Blisterfolie noch Styropor. Rund 30 % der Produkte in unserem über 20.000 Artikel umfassenden Sortiment mit Alltagsprodukten für Büro und für zu Hause werden unverpackt an unsere Kunden geliefert.

Ein wesentlicher Teil der Umweltauswirkungen im Warenversand entsteht auf der sogenannten „Letzten Meile“, dem letzten Wegstück der Lieferkette bis zum Kunden. Da ein bedeutender Teil unserer Kunden in Großstädten angesiedelt ist, wollen wir uns auch an dieser Stelle unserer gesellschaftlichen Verantwortung durch innovative Lösungen stellen. Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings und in der Nürnberger Südstadt werden unsere Kunden deshalb mit Elektro-Lastenrädern von Rad-Logistik-Unternehmen beliefert. Ein Ausbau auf weitere Großstädte und Ballungsräume ist geplant.

Information

Möchten Sie weitere Informationen oder ressourcenschonend bestellen, besuchen Sie memolife.de.