Der Handel hat längst auf die gestiegene Nachfrage reagiert, die kleine Dose steht heute wieder wie selbstverständlich in den Regalen der großen Discounter.

Bei öffentlichen Mega-Events wie jüngst beim Open Air in Wacken ist sie mit ihren Eigenschaften – von schnell kühlend über besonders leicht bis hin zu scherbenfrei – inzwischen unverzichtbarer Begleiter. Ob Aluminium oder Stahl: Beide Metalle können immer wieder recycelt werden. Das Recycling schont nicht nur wertvolle Rohstoffe, sondern insbesondere auch Energie – und zwar bis zu 95 Prozent der Energie, die man für die Produktion einer Dose aus Primärmaterial aufwenden müsste.

Die Halbliter-Dose aus Aluminium wiegt heute gerade einmal 16 Gramm. Um rund 40 Prozent konnte die Wandstärke der Dose in den vergangenen Jahren reduziert werden – womit sie inzwischen dünner als ein menschliches Haar ist. Und mit diesem geringen Einsatz von Verpackungsmaterial kann ein enormes Getränkevolumen transportiert werden: Etwa die doppelte Menge an Flüssigkeit, die ein LKW mit Flaschen transportieren kann. Durch das geringe Gewicht sinken folglich Emissionen und Transportkosten.

Und der Stoffkreislauf ist umweltschonend: Denn in der Regel wird die Dose innerhalb von 60 Tagen wieder zur Dose. Und wie sehr Klein und Groß, von Flensburg über Köln bis Passau, die Getränkedose in ihr Herz geschlossen haben, zeigt noch eine Zahl: 98 von 100 Dosen gelangen heute inzwischen wieder in den Recycling-Kreislauf, so beispielsweise über Rückgabeautomaten im Lebensmitteleinzelhandel.

98 Prozent des Materials, also Metall, kann wiederverwertet werden. Es kehrt also beinahe jede Getränkedose wieder in den Verwertungskreislauf zurück. Es unterstreicht das hohe Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Meinen Respekt verdienen sie.