Paper made from Paper

Die Recyclingpapierherstellung basiert auf nachhaltigen Industriewerten – Schonung natürlicher Ressourcen (Holz), Einsparung beim Wasser- und Energieverbrauch, Reduzierung des CO2-Ausstoßes, Erhalt der Biodiversität. Der Produktionsstandort der Steinbeis Papier GmbH in Glückstadt ist nach den Prinzipien von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft aufgebaut.

Pro Jahr werden hier rund 300.000 Tonnen Altpapier zu hochwertigen Büro-, Magazin- und Digitaldruckpapieren verarbeitet.

Steinbeis nutzt in der Herstellung ausschließlich den Sekundärrohstoff Altpapier aus standortnaher Beschaffung. Für eine maximale Verwertung der Rohstoffmasse können selbst minderwertige Altpapiersorten technologisch verarbeitet werden.

Nach Anlieferung wird das Altpapier gereinigt, von Farbstoffen mit Wasser, Luft und Seife befreit. Nach der Aufbereitung und Reinigung geht der Stoff auf die Papiermaschine, wo er entwässert und getrocknet wird, und das neue Papier entsteht.

Einfache und effektive CSR-Maßnahme

Mit der Papierwende vom Frischfaser- zum Recyclingprodukt hat Steinbeis Mitte der 70er-Jahre den Grundstein für eine ökologisch-integrierte Produktion am Standort Glückstadt gelegt.

Über umweltfreundliche, energieeffiziente Technologien, geschlossene, integrierte Wasserkreisläufe, eine 100-prozentige Reststoffverwertung sowie 100-prozentige Schonung natürlicher Ressourcen (Holz) erzielt das Unternehmen im Vergleich mit der Frischfaserindustrie überdurchschnittliche Einsparwerte: bis zu 72 Prozent weniger Energie, bis zu 83 Prozent weniger Wasser, bis zu 62 Prozent weniger CO2-Ausstoß.

Anwender profitieren von diesen Einsparwerten. Sie verbessern mit dem Einsatz Blauer-Engel-zertifizierter Recyclingpapiere ihre Umweltbilanz und den CSR-Bericht. Und sie leisten einen Beitrag zum Ressourcenschutz. 20 Millionen Tonnen Papier werden pro Jahr in Deutschland verbraucht. Je mehr Altpapier als Rohstoff eingesetzt wird, umso besser für das ökologische Gleichgewicht.