Plastik kostet jedes Jahr 10.000 Tieren das Leben. Sie verfangen sich in Geisternetzen oder verwechseln Plastikteile mit Nahrung. Ihnen wird Lebensraum genommen, weil Strände im Müll versinken. Allein heute schon schwimmen in jedem Quadratmeter Meerwasser bis zu 10.000 Kunststoffteile.

Auch die Gesundheit des Menschen ist durch diese Partikel bedroht, denn sie werden über die Nahrung und Pflegeprodukte aufgenommen.

Die Auswahl an Produkt-Alternativen ist groß

Anstatt Mode mit Viskose, Polyester oder Nylon zu kaufen, die ihre Plastikteilchen beim Waschen in das Leitungswasser abgeben, stellen Design-Labels wie Armedangels, Jan’n June oder Bleed Fashion aus Biobaumwolle, Hanf oder Kork her.

Mikroplastik verbirgt sich auch in Shampoos, Cremes, Peelings, Duschgels oder Make-ups. Wie wäre es mit Kosmetik, Körper-, Haar- und Gesichtspflege aus reinen Naturstoffen?

Oder innovativen Produkten wie festes Deo und Shampoo ohne Flaschen, Bambus-Zahnbürsten und  -Ohrenstäbchen, Zahnpasta am Stiel oder vegane Zahnseide?

Und gerade beim Lebensmittel-Einkauf und -Aufbewahren kann viel Plastik gespart werden – beispielsweise mit Mehrwegbehälter aus Blech, Glas oder Keramik, Sport-Trinkflaschen aus Edelstahl, Coffee to go Bechern aus Bambus oder Mais.

Zu tauschen wären auch Plastiktüten gegen Hipster-Stoffbeutel, gegen Obst- und Gemüse-Baumwollnetze oder Beutel aus 100% recycelten PET-Flaschen.

Überhaupt ist Upcycling eine sinnvolle Alternative. So stellen nachhaltige Designer Kulturbeutel aus LKW-Plane und Neoprenanzügen, Schalen aus Vinyl-Schallplatten oder Körbe und Blumentöpfe aus Autoreifen her.