Aber dieser Trend hat einen kleinen Haken: Coffee-to-go Einwegbecher. Kaum ausgetrunken, landen sie sofort im Müll oder auf der Straße. Aus Sicht des Ressourcenverbrauchs- und der Umweltverschmutzung ein echtes Problem: Laut der Deutschen Umwelthilfe e.V. (2015) werden alleine in Deutschland jährlich 2,8 Milliarden Coffee-to-go Einwegbecher verbraucht – das sind 320.000 Becher pro Stunde! Allein für die Herstellung der Einwegbecher müssen jährlich ca. 43.000 Bäume gefällt werden. Zudem bestehen die Einwegbecher überwiegend aus frischen Papierfasern und sind auf der Innenseite mit Plastik beschichtet. Selbst wenn er fachgerecht entsorgt wird und im Recycling-Mülleimer landet, ist das Recycling so gut wie unmöglich.

Mehrfach wiederverwenden

RECUP bietet nun endlich eine deutlich nachhaltigere Lösung, die allen den Kaffeegenuss mit gutem Gewissen ermöglicht: Statt Einwegbecher gibt es jetzt den RECUP-Pfandbecher.

Klingt ganz einfach und ist es auch. Statt Kaffee in einem Einwegbecher zu kaufen, bekommt der Kaffeetrinker den RECUP-Becher gegen 1€ Pfand. Ist der Kaffee ausgetrunken, kann man diesen anschließend bei dem gleichen oder einem anderen RECUP-Partner einfach wieder zurückgeben. Nach der Reinigung vor Ort werden die Becher direkt wieder mit frischem Kaffee ausgegeben. So lässt sich der RECUP bis zu 500 Mal nutzen und anschließend als Wertstoff vollständig recyceln. Noch dazu ist es super bequem: Man muss nicht an seinen eigenen Becher denken und kann ihn nach dem Trinken überall wieder abgeben.

Die Idee funktioniert

Das System ist schon bei über 400 angeschlossenen RECUP-Partnern deutschlandweit im Einsatz: Berlin, München, Köln, Oldenburg und Wasserburg sind schon dabei und es werden immer mehr. Cafés und Bäckereien, Unternehmenskantinen, Tankstellen und Bio-Supermärkte haben sich dem Netz angeschlossen und RECUP plant noch weiter zu wachsen: „Wir freuen uns über jeden Partner, der sich unserem System anschließt und unsere Vision unterstützt. Wir bieten einfach und individuell angepasste Lösungen für Städte, Kommunen, einzelne Cafés, Bäckereien sowie Unternehmen”, sagen die Gründer und Geschäftsführer von RECUP Fabian Eckert und Florian Pachaly. Ihnen ist besonders wichtig, dass die Herstellung und das Recycling der Becher in Deutschland stattfinden, denn Nachhaltigkeit ist ein wichtiges und  ganzheitliches Thema. „Wir produzieren und recyceln im Allgäu”, so Pachaly. 

Einfach mitmachen

Und dabei soll es für alle so einfach wie möglich sein: wer seinen nächsten Kaffee in einem nachhaltigeren RECUP genießen möchte, kann sich auf der RECUP-App, alle angeschlossenen Partner und den Weg dorthin anzeigen lassen: einfach hier die App im App Store oder bei Google Play runterladen und schon kann’s losgehen.

Sollte das eigene Lieblingscafé noch nicht angeschlossen sein, kann man einfach über die App oder per Mail (mailto: kontakt@recup.de) Bescheid geben – RECUP kümmert sich dann um alles andere.

Kaffeeanbieter können auch ganz bequem Partner werden: einfach unter www.recup.de registrieren und die ersten Becher gleich im Online-Shop bestellen.

#coffeetogorevolution