Unser Planet wird in der Lage sein, so viele Menschen zu ernähren. Dafür ist es jedoch notwendig, dass wir alle bewusster mit den natürlichen Ressourcen der Erde umgehen. Mehr als jetzt schon müssen wir in Zukunft den Verbrauch von Ressourcen minimieren, Abfall vermeiden und wo immer es geht, Rohstoffe recyceln.

Was für Folgen ein verschwenderischer Umgang mit Ressourcen hat, führt uns der Klimawandel alarmierend vor Augen: Durch steigende Emissionen verändert sich heute schon weltweit das Klima. Die Natur schickt uns eine Warnung nach der anderen: Fluten in Bangladesch, Dürren in Ostafrika, Wirbelstürme in Südostasien. Die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt sind davon besonders betroffen.

Klimawandel, Verschmutzung und Überfischung setzen auch die Ozeane stark unter Druck. Unzählige Tonnen Plastikabfall landen jedes Jahr in den Weltmeeren und gefährden das Leben im Wasser. 90 Prozent aller Fischbestände weltweit sind gefährdet. Damit ist auch die Lebensgrundlage unzähliger Menschen bedroht, die für ihre Nahrung und ihr Einkommen vom Fischfang abhängen.

Das Bundesentwicklungsministerium fördert weltweit den Schutz gefährdeter Ökosysteme, wie Ozeane oder Wälder. Wir stellen Entwicklungs- und Schwellenländern unser Know-how und unsere Technologien zur Verfügung, um eine nachhaltige Abfallwirtschaft, klimafreundliche Stadtentwicklung und Mobilität und erneuerbare Energien aufzubauen. So ist beispielsweise in Marokko mit deutscher Unterstützung das größte Solarkraftwerk der Welt entstanden.

Aber auch jede und jeder Einzelne von uns kann etwas beitragen. Was konsumiere ich? Wie bewege ich mich fort?  Es ist fünf vor zwölf - aber ich bin mir sicher: Gemeinsam können wir es schaffen, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen, damit auch die nachfolgenden Generationen diese nutzen können!