Herr Burchard, vor welchen Herausforderungen stehen Hausbesitzer und Vermieter in Zukunft?

Vor ganz besonders Einschneidenden. Bereits seit Jahren bestätigt das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft. Wir leben immer länger und diese Tatsache nimmt maßgeblichen Einfluss auf die altersgerechte Wohnraumgestaltung. Da die sogenannte Silver Society möglichst selbstständig und lange in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, sind generationsübergreifende Wohnkonzepte mehr denn je gefragt.

In welchen Wohnungsbereichen spielen barrierefreie Konzepte eine besonders wichtige Rolle?

Einer der wichtigsten Wohnbereiche, den es im Zuge der altersgerechten Gestaltung zu planen gilt, ist das private Badezimmer. Das Bad von morgen muss so beschaffen sein, dass es sich flexibel an den Lebenszyklus von Hausbesitzern und Mietern anpasst. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Zu beachten dabei: Bestehende Badezimmer lassen sich mit cleveren Produkten gut nachrüsten, im Hinblick auf langfristige Kosteneffizienz sollten Hausbesitzer jedoch schon beim Neubau für die Zukunft der Bewohner planen. Zudem wird das Badezimmer wohnlicher und immer mehr zur Komfortzone. Mit Wellness-Anwendungen wie Regenduschen und Fußbädern sorgt das moderne Bad für das Wohlbefinden und die Gesunderhaltung der Bewohner.

Welchen Beitrag leistet die deutsche Sanitärbranche in diesem Zusammenhang?

Die deutsche Sanitärindustrie ist sich ihrer Verantwortung gegenüber der Silver Society bewusst und entwickelt seit langem qualitativ hochwertige Badezimmerkonzepte, die von mehreren Generationen gleichzeitig und somit nachhaltig nutzbar sind. Von bodenebenen Duschen über höhenverstellbare Waschtische, WCs und Armaturen bis hin zu komfortablen Fernbetätigungen gibt es vielfältige und ganzheitliche Badezimmerkonzepte auf dem Markt. Diese erfüllen nicht nur die besonderen Ansprüche der älteren Generation, sondern berücksichtigen auch den Nutzen für Kinder und körperlich beeinträchtigte Personen. Dabei verpflichtet sich die Sanitärbranche höchsten Standards in Sachen Funktionalität, Komfort und Design. Doch nicht nur das: Mit Blick auf die nachkommende Generation, haben sich unsere Qualitätshersteller mit innovativen Produkttechnologien dem Schutz der kostbaren Ressource Wasser und der Trinkwasserhygiene verschrieben. Das gibt uns als Wohnungsbesitzern und Hausbewohnern ein gutes Gefühl.

Was können wir als Verbraucher für mehr Trinkwasserhygiene und den Ressourcenschutz tun?

Die gute Nachricht ist, dass wir im Bereich Ressourcenschutz schon sehr viel tun. Mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 123 Litern pro Kopf und Tag zählt Deutschland zur Spitze der Wassersparnationen. Allerdings kann Wassersparen in Bezug auf die Trinkwasserhygiene Risiken mit sich bringen. Denn um die Entstehung von Keimen und Bakterien zu vermeiden, benötigt es einen stetigen Wasserdurchfluss in den Leitungen. Das heißt aber nicht, dass wir nun verschwenderisch werden sollten. Schließlich ist der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer wertvollsten Ressource grundsätzlich wichtig und lässt sich mit der Trinkwasserhygiene vereinbaren. Ganz entscheidend dabei sind die zum Einsatz kommenden Sanitärprodukte vor und hinter der Badezimmerwand. Hier ist Qualität das A und O. Und diese können nur Markenprodukte gewährleisten.

Wie sieht aus Ihrer Sicht das Bad der Zukunft aus?

Für mich gehören in das Badezimmer von morgen klug durchdachte und langfristig geplante Sanitärkonzepte, die sich an wandelnde Nutzeransprüche flexibel anpassen. Digitale Technologien wie innovative Bedien- und Steuerungselemente spielen ebenfalls eine Rolle, da sie Einfluss auf den Komfort nehmen und dadurch den Wohlfühlfaktor in modernen Sanitärräumen erhöhen. Darüber hinaus ist der sorgsame Umgang mit der Ressource Wasser ein zentrales Thema im Bad der Zukunft und geht uns alle an. Wasser ist schließlich lebenswichtig.

Informationen

Erfahren Sie mehr auf:

www.trinkwasser-wissen.net

www.blue-responsibility.net