Die Hausbesitzer können das allerdings nur, wenn ihnen bezahlbare Lösungen zur Verfügung stehen. Für die 20 Millionen Menschen in Deutschland, die ihre Wohnungen mit Öl beheizen, gibt es so eine bezahlbare Lösung: Sie können ihre Heizung kostengünstig mit effizienter Öl-Brennwerttechnik modernisieren – und sparen sofort bis zu 30 Prozent Brennstoff ein.

Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat die Anschaffungs- und laufenden Kosten für die verschiedenen Heizsysteme am Beispiel eines ölbeheizten Einfamilienhauses mit 150 Quadratmetern Fläche verglichen: Die Umstellung auf ein anderes Heizsystem würde die Eigentümer in der Regel deutlich mehr kosten als die Modernisierung der Ölheizung mit Brennwerttechnik.

Die Wärmewende funktioniert am ehesten mit vielen einzelnen Schritten.

So liegen die Investitionskosten für ein neues Öl-Brennwertgerät für das Beispielhaus bei 9.500 Euro, die laufenden Kosten bei 1.900 Euro pro Jahr.

Der Wechsel zum Beispiel auf eine Strom-Wärmepumpe kostet einmalig etwa 20.850 Euro bei laufenden Kosten von 2.150 Euro.

Noch teurer ist der Einbau einer Holzpelletheizung.

Und ein weiterer Aspekt wirkt sich positiv auf Kosten-Nutzen-Rechnung und CO2-Bilanz aus: Öl-Brennwertheizungen lassen sich ideal mit erneuerbaren Energien kombinieren. Etwa die Hälfte ist bereits an Holzöfen oder Solarthermieanlagen gekoppelt. Weitere Zukunftsperspektiven bieten sich mit Power-to-Heat-Lösungen durch den Einsatz von überschüssigem Ökostrom zu Heizzwecken und langfristig durch treibhausgasreduzierte synthetische
Brennstoffe.

„Die Wärmewende funktioniert am ehesten mit vielen einzelnen Schritten“, so IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Öl-Hybridheizungen bieten effiziente und sozialverträgliche Lösungen, die dabei helfen, die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu reduzieren, je nach Gegebenheiten des Hauses und finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen. Deswegen wendet sich das IWO gegen starre Vorgaben und plädiert für echte Technologieoffenheit und Energieträgerneutralität.

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