Was gibt es schöneres, als das Angenehme und Sinnvolle zu verbinden? Zu tanzen, zu singen und mit guten Freunden die Welt ein kleines bisschen zum Besseren zu verändern?

Als der ehemalige Fußballprofi Benjamin Adrion 2006 zusammen mit Freunden Viva con Agua offiziell gründete, ging es um die Unterstützung ganz konkreter Wasserprojekte weltweit. Heute ist Viva con Agua eine ‚All Profit Organisation’, das da heißt:  Alle daran Beteiligten profitieren in mannigfaltiger Weise davon und tun dabei etwas Gutes.

Es ist nicht nur die anonyme Spende - und keinesfalls ist diese hiermit zu schmälern - sondern es sind darüber hinaus die unterschiedlichen Wege, die alle eine gemeinsame Vision teilen: ALLE FÜR WASSER - WASSER FÜR ALLE!

Inzwischen engagieren sich weit mehr als 12.000 junge Menschen ehrenamtlich im internationalen Netzwerk Viva con Agua – ein Leben mit Wasser. In Deutschland organisieren sie sich eigenverantwortlich in mehr als 56 Städten. In Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt es bereits eigene Vereine – eine Entwicklung, die seit eineinhalb Jahren auch der junge Ugander Nobert Latim zusammen mit Freunden in der Hauptstadt Kampala angestoßen hat.

So hat Latim zum Weltwassertag Musiker und Künstler aus Uganda, Kenia, Deutschland und der Schweiz eingeladen und startet mit ihnen Ende März schon einmal in die Festivalsaison: „Es gibt kaum eine größere Freude im Leben als das zu tun, was du liebst. Es gibt kaum eine größere Freude als gesellschaftlichen Wandel zu bewirken, während du genau das tust, was dich erfüllt. In Zusammenarbeit mit großartigen Künstlern und Musikern aus der ganzen Welt stellen wir ein einzigartiges Kunst- und Musik-Festival im Herzen Ugandas auf die Beine.“

Mit dabei unter anderem die Musiker Deena, Octopizzo, Megaloh, Abramz & Sylvester, Lady Slyke, Knackeboul, Bobi Wine und Künstler Bobbie Serrano, Oibel, Jobray, Destreet Art oder Björn Holzweg. In Heidelberg, Frankfurt/Main, Amsterdam, Osnabrück und vielen weiteren Viva con Agua-Städten verbinden die VCA-Aktivisten Partys, Kunst- und Fotoausstellungen, Live-Musik und Kinovorstellungen mit einem WasserMarsch durch die Innenstädte oder liebenswürdige Guerilla-Aktionen.

Musikerin und Viva con Agua-Stiftungsbeirätin Onejiru Schindler bringt es auf den Punkt: „Inzwischen, 10 Jahre nach der Gründung des Vereins, ist mit Viva con Agua eine neue Bewegung entstanden, die täglich weiter wächst. Eine Bewegung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den weltweiten Durst und darüber hinaus den eigenen Durst nach Wissen über den Tellerrand zu stillen.“


Weitere Informationen finden Sie unter www.vivaconagua.org