Deutschland, dessen Bevölkerung schrumpft und durchschnittlich immer älter wird, ist auf diese Zuwanderer angewiesen. Immer wieder kommt es dabei zu Ausbeutungen und Ausgrenzungen. Zeit diesen entgegenzutreten. 

Für EU-BürgerInnen ist es relativ einfach innerhalb der EU von einem Land in das andere zu gehen und dort zu arbeiten. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich: hohe Arbeitslosigkeit, Umweltkatastrophen oder die einfache Hoffnung, den Kindern durch Arbeiten in der Fremde ein besseres Leben zu ermöglichen.

Viele Zuwanderer finden in Deutschland jedoch keine adäquate Arbeit. Fehlende Qualifikationen und Arbeitgeber die äußerst niedrige Löhne zahlen, erschweren die Situation dieser Menschen, die teilweise aus Unwissen über ihre Rechte, teilweise aus purer Not Opfer von ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen werden. Für sie gelten keine geregelten Arbeitszeiten und sie haben keine Sozialversicherung. 

100.000 Haushaltshilfen und Pflegekräfte aus Osteuropa

Das gilt auch für die schätzungsweise 100.000 mittel- und osteuropäische Frauen, die in deutschen Haushalten - auch als Pflegekräfte - beschäftigt sind. Die Caritas setzt sich dafür ein, dass sie dabei nicht ausgebeutet werden und ihre Familien zu Hause nicht zu kurz kommen. Denn wir sind auf die Pflegekräfte aus Osteuropa angewiesen, wenn die Eltern alt und pflegebedürftig werden und man sie in guten Händen wissen möchte.