Woher kam Ihnen die Idee für diese Auszeichnung?

Nach einem unverschuldeten schweren Verkehrsunfall musste ich im eigenen Familienkreis erkennen, vor welchen Problemen Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft nach wie vor stehen und wie sie von dieser oftmals wahrgenommen werden.

Zu diesem Zeitpunkt entstand die Idee, Menschen die trotz der Hindernisse, die sie erfahren mussten, ihren Weg unbeirrt gehen und Hervorragendes leisten und für andere mit ähnlichem Schicksal Vorbild sind, auszuzeichnen. Der eigene, unbeugsame Wille ist der Weg, alle Hindernisse zu überwinden, um als erstrebenswertes Ziel trotz allem Selbstständigkeit zu erreichen.
 
Was motiviert Sie, diesen Award jedes Jahr erneut durchzuführen.

Der Kontakt mit Menschen und die erlebte Freude bei den verschiedenen Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen gibt mir immer wieder Impulse, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen.
 
Was wünschen Sie sich und dem Award für die Zukunft?

Das höchste Ergebnis der Entwicklung des life award soll die globale Anerkennung sein und dass jedem Menschen mit Handicap ungeachtet seiner Behinderung, Nationalität, Konfession oder politischer Meinung weltweit auf Augenhöhe begegnet wird.

Der life award versteht sich als Botschafter für Barrierefreiheit und wünscht sich, dass Barrieren, egal ob bauliche, soziale, ökonomische oder kommunikative Barrieren, überwunden werden – nicht nur zum Nutzen für Menschen mit Behinderung, sondern auch für die gesamte Bevölkerung. Um dazu beizutragen, zeichnet der life award Organisationen, Ideen und Initiativen aus, die sich im Sinne der Barrierefreiheit verdient gemacht haben.